[REZENSION] Ewig - Wenn die Liebe erwacht





Sie hat hundert Jahre geschlafen.
Ein Prinz hat sie wachgeküsst.
Doch ab da ist nichts mehr wie im Märchen ...


Nach hundertjährigem Schlaf wird Prinzessin Aurora von Prinz Rodric aus dem Schlaf geküsst. Für den Prinzen und seine Familie ist alles klar: Aurora und Rodric sind füreinander bestimmt. Doch ist es das, was Aurora will? Schnell muss sie erkennen, dass sie nur eine Schachfigur in einem Intrigenspiel um Thron und Macht ist. Denn nur wer Aurora, die rechtmäßige Thronerbin, heiratet, hat auch Anspruch auf den Thron. Rodrics Eltern sind tyrannische Herrscher, die Auroras Volk grausam unterdrücken. Und so beschließt Aurora, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und ihr Volk zu retten. Und da ist auch noch der geheimnisvolle Prinz Finnegan, zu dem sie sich gegen ihren Willen hingezogen fühlt.










Teilweise sehr langatmig – ich hatte mehr erwartet


Seit der Frankfurter Buchmesse habe ich sehnsüchtig auf „Ewig – Wenn die Liebe erwacht“ gewartet! Der Klappentext war ausgesprochen vielversprechend und das Cover verspricht eine schöne Märchenadaption. Leider konnte mich die Umsetzung nicht mitreißen, da die Geschichte sehr lange nur vor sich hintröpfelt.

Nach hundert Jahren Schlaf wird die verzauberte Prinzessin Aurora von Prinz Roderic wachgeküsst. Schon unzählige Prinzen versuchten vor Roderic ihr Glück und scheiterten kläglich. Nun sind sich alle einig: Aurora und Roderic sind füreinander bestimmt. Roderics Eltern planen so schnell wie möglich eine Hochzeit, denn nur als Gemahl von Aurora hätte Roderic Anspruch auf den Thron. Für Aurora ist die Realität weit entfernt von einem romantischen Märchen. Denn anstatt glücklich zu sein bis an ihr Lebensende, verspürt sie nicht den leisesten Hauch Liebe für Roderic. Der geheimnisvolle und arrogante Prinz Finnegan hingegen lässt ihr Herz höher schlagen. Doch Auroras Leben wird durch Roderics Eltern bestimmt, die ihr Volk grausam unterdrücken. Nach kurzer Zeit beschließt Aurora, das Schicksal ihres Volkes selbst in die Hand zu nehmen.

Der Einstieg in „Ewig – Wenn die Liebe erwacht“ ist mir dank des angenehmen Schreibstils von Rhiannon Thomas sehr leicht gefallen. Passend zur Zielgruppe von ab 14 Jahren lässt sich das Buch flüssig und schnell zu lesen, wobei der Schreibstil leider insgesamt sehr einfach gehalten wird. Mir persönlich fehlten leider bildhafte Elemente, durch die man die Geschichte besser vor den Augen hat. Das Setting wirkt dadurch sehr blass und kommt kaum zur Geltung. Auch den Charakteren fehlt das gewisse Etwas. Sie werden ebenfalls sehr einfach gehalten und wirken oberflächlich. Dadurch konnte ich keine Nähe zu Aurora aufbauen. Ihre Gefühle haben mich irgendwie nicht erreicht und nicht berührt. Einzig Finnegan bleibt durch seine arrogante Art im Kopf. Er wirkte auf mich noch am authentischsten. Die Idee der Geschichte hat mir grundsätzlich gut gefallen. Ich liebe Märchenadaptionen und kann normalerweise nicht genug davon bekommen. Doch die Geschichte von Aurora zieht sich am Anfang sehr. Es gibt zwar neue Elemente, die toll zur Dornröschen Story passen, aber Spannung kommt leider keine auf. Erst auf den letzten Seiten konnte mich das Buch noch packen. Das Erzähltempo wird deutlich schneller und die Handlung wird endlich vorangetrieben. Das Ende lässt auf eine etwas weniger ruhige Fortsetzung hoffen.





Insgesamt hatte ich mir von dem Buch „Ewig – Wenn die Liebe erwacht“ von Rhiannon Thomas mehr erhofft. Es gibt ein paar schöne und interessante Ansätze, doch die meiste Zeit tröpfelt die Geschichte nur langsam vor sich hin. Da ich Märchenadaptionen liebe, war ich leider sehr enttäuscht von diesem neuen Reihen-Auftakt.




3 von 5 Sterne













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