JULIANE MAIBACH - AUTOREN HAUTNAH ERLEBEN


 

Juliane Maibach - Über mich


Juliane Maibach wurde 1983 geboren und lebt zusammen mit ihrem Mann im malerischen Freiburg im Schwarzwald. Sie schreibt seit ihrer Kindheit,- zunächst Kurzgeschichten und Gedichte; später dann auch erste längere Geschichten und ganze Bücher, in denen sie ihre eigenen fantasievollen Welten erschaffen konnte. Inzwischen schreibt sie vor allem im Romantic-Fantasy Genre.

Nach einem Germanistik Studium arbeitete sie in verschiedenen Bereichen, unter anderem in der Verwaltung. Mittlerweile konnte sie sich jedoch ihren großen Traum erfüllen und arbeitet ausschließlich als Autorin. Mit ihrer ersten Roman Reihe Necare, die in fünf Bänden abgeschlossen ist, konnte sie eine Vielzahl an Lesern begeistern und in ihren Bann ziehen.

2013 gewann sie mit dem ersten Band ihrer Necare Reihe den Shortlist-Preis des Autoren@Leipzig Award der Leipziger Buchmesse.





Das Buch zum Interview: Midnight Eyes - Schattenträume






Emily kann es nicht fassen, sie soll einen Dämon gerufen haben und nun hängen ihrer beider Existenzen voneinander ab?! Dabei sehnte sie sich nur nach einem normalen, ruhigen Leben. Immerhin hatte sie in ihrer Vergangenheit bereits genug durchgemacht, so dass sie selbst heute noch von Albträumen und dunklen Erinnerungen heimgesucht wird. Emily muss sich damit abfinden von nun an, einen ziemlich anstrengenden – wenn auch auf den ersten Blick äußerst gutaussehenden Dämon, samt dessen überheblicher Wächterkatze an ihrer Seite zu haben. Gemeinsam mit Refeniel sucht sie einen Weg, den Pakt zu lösen und ahnt nicht, dass ihre Begegnung kein Zufall war. Jemand ist hinter den beiden her und hat längst seine Fäden um sie gesponnen.
  

Bei Amazon anschauen  oder Rezension lesen






Interviev mit Juliane Maibach

♥♥♥ Liebe Juliane, an dieser Stelle erst einmal vielen, vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, alle meine Fragen zu beantworten ♥♥♥





Hallo Juliane, erzählst du uns ein wenig von dir?

Ich wurde 1983 geboren und lebe zusammen mit meinem Mann, unseren beiden Hunden und einem Kater im malerischen Freiburg im Breisgau. Aufgewachsen bin ich ebenfalls in Freiburg und war wohl das, was man ein verträumtes Kind nennt; stets voller Fantasie und Ideen. Oftmals saß ich stundenlang auf unserer Gartenschaukel, war ganz in meine eigene Welt versunken und habe mir dort Geschichten ausgedacht und diese im Kopf ausgelebt. Sobald ich schreiben konnte, begann ich diese aufzuschreiben, mir neue Orte auszudenken und Geschichten auszumalen.


Bereits in der zweiten Klasse stand für mich fest, das sich einmal Autorin werden wollte, doch meine Eltern konnten dieser Idee nicht viel abgewinnen, weshalb ich erst einmal Germanistik studierte und anderen Berufen nachging. Nachdem mein erster Roman jedoch veröffentlicht wurde, konnte ich schließlich sehr bald vom Schreiben leben und mir meinen Kindheitstraum erfüllen, so dass ich heute ausschließlich als Autorin tätig bin.



Welche Autoren haben dich besonders inspiriert?

Ich habe viele Autoren, deren Bücher ich wirklich gerne lese, aber ich würde nicht behaupten, dass sie mich inspiriert haben. Ich mag ihre Schreibstile, die Art Geschichten aufzubauen, doch da hat jeder seine ganze eigene Weise. Und so möchte ich auch meiner treu bleiben und diese weiterentwickeln. Hinzu kommt, dass meine Lieblingsautoren allesamt keine Fantasy Bücher schreiben – denn ich muss zugeben, dass ich selbst gar nichts aus diesem Genre lese.



Welches ist dein Lieblingsbuch?


Es gibt sehr viele Bücher, die ich immer wieder zur Hand nehme, ein wirkliches Lieblingsbuch habe ich also gar nicht. Was ich aber wirklich gerne und immer wieder lese ist zum Beispiel „Die Anstalt“ von John Katzenbach, „Ewig dein“ von Daniel Glattauer, „Die Hexe von Freiburg“ von Astrid Fritz und „19 Minuten“ von Jodi Picoult.



Was tust du in deiner Freizeit, wenn du nicht gerade schreibst?


Auch wenn ich nicht mehr ganz so oft wie früher dazu komme, lese ich noch immer sehr gerne. Ansonsten gehe ich mit meinen Hunden spazieren, oder kümmere mich um unseren Kater. Ich liebe es aber auch mit meinem Mann in richtig guten Restaurants essen zu gehen oder einen schönen Film anzuschauen. Außerdem spiele ich in meiner Freizeit Klavier, gehe regelmäßig ins Fitness Studio und Bogenschießen.



Mit „Midnight Eyes“ hast du ein wunderschönes Jugendbuch erschaffen. Was hat dich zu dieser Geschichte inspiriert?

Das ist schwer zu sagen. Ich werde immer wieder nach Dingen gefragt, die mich inspiriert oder beeinflusst haben. Es ist eher so, dass es mit einer kleinen Eingebung beginnt, ein winziger Einfall, wie beispielsweise, dass die Protagonistin einen Pakt mit einem Dämon schließen soll. Alles andere entwickelt sich nach und nach; die Personen nehmen immer mehr Gestalt an, es bildet sich allmählich ein Ablauf, es kommt zu Wendungen und unerwarteten Ereignissen, die mich manchmal selbst überraschen. ;-) Die Lücken, die dann noch bleiben schließen sich nach und nach. Spätestens aber, wenn ich mit dem Schreiben beginne. 



Wie lange hast du an den Büchern der Midnight Eyes Reihe geschrieben?

Die Grundfassung des ersten Bands für Midnight Eyes hatte ich recht schnell geschrieben, es dauerte so um die 6 bis 8 Wochen. Danach folgte jedoch wie immer das Korrigieren, was sehr zeitintensiv und stellenweise auch anstrengend ist. Den ersten Durchgang hatte ich nach etwa 4 Wochen fertig, so dass das Buch an meine Lektorin gehen konnte. Während sie alles durchging und ihre Vorschläge machte, habe ich bereits – wie ich es grundsätzlich mache - mit dem zweiten Teil begonnen, so dass dieser nach Abschluss des Lektorats in der Grundfassung fertig war. 


Alles zusammen hat es etwa 4-5 Monate gedauert, bis der erste Band von Midnight Eyes abgeschlossen war, denselben Zeitrahmen kann man ungefähr für den zweiten und dritten Teil berechnen. Da der zweite Band von Midnight Eyes nun gerade veröffentlicht wurde, bin ich mit dem letzten Teil inzwischen auch schon so weit, dass er von meiner Lektorin bearbeitet wird. Ich rechne mal damit, dass er im Herbst erscheinen wird.



An welchem Platz / Plätzen hast du Midnight Eyes geschrieben?

Ich muss ehrlich gestehen, dass es immer nur einen ganz festen Platz gibt, an dem ich schreibe und das ist unser Sofa. ;-) Früher habe ich tatsächlich noch vor unserem großen Rechner brav im Arbeitszimmer am Schreibtisch gesessen. Mittlerweile bin ich jedoch auf unsere Couch umgezogen. Dort sitze ich dann meistens im Schneidersitz, habe meinen Laptop im Schoß und schreibe, während mein Kater neben mir liegt und schläft. Wenn wir schönes Wetter haben, setzte ich mich ab und zu auch gerne nach draußen auf unseren Balkon, wo ich die Sonne genießen kann.



Gibt es reale Orte, die dich inspiriert haben?

Eigentlich nicht. Die Ideen, die ich bekomme, fallen mir an den verschiedensten Orten und auch bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten ein. Das kann auch gerne mal unter der Dusche sein oder beim Musikhören in der Straßenbahn



Wie bist du auf die Namen deiner Hauptprotagonisten gekommen?

Emily stand recht schnell fest, weil ich den Namen wirklich schön finde und er etwas Weiches, aber zugleich auch Starkes hat, was gut zu ihr als Hauptfigur passt.

Ray war da schon etwas schwieriger. Ich mochte den Namen und wusste, dass ich diesen benutzen wollte, nur brauchte er natürlich einen etwas mehr „dämonisch“ anmutenden Namen. Darum musste etwas her, in das sich Ray einfügen ließ. Nach einigen Rumprobieren kam schließlich Refeniel zustande.



Gibt es reale Vorbilder für die Protagonisten in deinem Buch?

Es gibt sicher ein paar Eigenschaften, zu denen ich von realen Personen inspiriert worden bin. Beispielsweise trinkt mein Mann – genau wie Emily, hin und wieder Unmengen Kaffee, um sich in der Uni wach zu halten.

Es gibt aber auch eine Figur, die in der realen Welt fast genauso existiert wie in meinem Buch beschrieben – zumindest stelle ich es mir so vor, wenn er reden könnte. ;-) Mein Kater Gismo hat mich zu Bartholomäus inspiriert. Er hat manchmal solche Blicke drauf, die einfach nur Bände sprechen. Beispielsweise wenn man mit einem Spielzeug vor ihm herumwedelt, wie wild auf ihn einredet und ihm versucht das Teil irgendwie schmackhaft zu machen. Er schaut einen nur an und man hört ihn förmlich sagen: „Schön für dich, dass du das so toll findest. Wie wärs wenn du mir was zu essen holst und anschließend alleine weiter mit dem Ding spielst?“ So wurde er sehr schnell Vorbild für Bartholomäus.



Wer ist dein Lieblingsprotagonist?

Auf ihre Art und Weise mag ich im Grund jede meiner Figuren. Sie haben alle unterschiedliche Facetten und Eigenschaften, die man ganz herrlich mit ihnen ausleben kann. Ich mag beispielsweise Nells chaotische und doch liebenswürdige Art, sie ist so frei und unbekümmert, zugleich aber eine tolle Freundin. 


Ich liebe natürlich Bartholomäus, den kleinen Snob, da er mich an meinen Stubentiger erinnert. Aber auch Ray und Emily liegen mir mit ihren ganz eigenen Schicksalen und ihrer Liebe zueinander sehr am Herzen. Im letzten Teil tauchen zwei weitere Protagonisten auf, die recht unterschiedlich sind, vielleicht auch nicht immer die besten Absichten verfolgen, die ich aber dennoch richtig gerne mag.



Hat sich die Geschichte von selbst entwickelt oder schreibst du streng nach einem Plot?

Es beginnt alles mit einem ersten Einfall, es kommen immer mehr Ideen dazu, bis sich eine Geschichte bildet. Die Charaktere stehen ebenfalls recht schnell fest und nehmen Formen an. Diese Ideen sammle ich erst einmal. Bevor es schließlich ans Schreiben geht, entwickle ich einen Handlungsablauf, den ich Punkt für Punkt notiere und an den ich mich auch im Grunde halte. Natürlich kommt es immer wieder vor, dass sich ein paar Dinge ändern oder manche Figuren auch ganz eigene Wege gehen, die so nicht geplant waren. Aber im Großen und Ganzen halte ich mich an die Vorgaben. 



Gerade ist der zweite Teil der Reihe Midnight Eyes erschienen. Erzählst du uns ein wenig davon?

In diesem Band verschmelzen Wahrheit und Lüge; Emilys schlimmste Ängste werden Wirklichkeit und sie muss sich einer großen Gefahr stellen. Sie sieht sich gezwungen eine folgenschwere Entscheidung zu treffen, von der nicht nur ihr Schicksal abhängt.


Was Emily durchmachen muss, ist eines meiner ganz persönlichen Horrorszenarien. Es muss schrecklich sein, wenn man sich selbst in einem Strudel aus Zweifeln und Angst verliert, nicht mehr weiß, woran man sich festhalten kann. Gleichzeitig war es wirklich spannend dies alles in einem Buch Gestalt annehmen und wahrwerden zu lassen.  



Arbeitest du gerade an einem neuen Projekt?

Ja, da der dritte Teil von Midnight Eyes gerade bei meiner Lektorin ist, schreibe ich bereits am Auftakt zu einer neuen Reihe. Der erste Band wird wohl Anfang 2016 erscheinen. Allzu viel will ich noch nicht verraten, aber es wird wieder ein Romantic – Fantasy Roman. Inhaltlich kann ich so viel erzählen, dass es um ein zerbrochenes magisches Amulett gehen wird, das über große Macht verfügt und sogenannte „Seelenlose.“ Was diese genau sind, was es mit dem Amulett auf sich hat und wer die Hauptfiguren sind, das werdet ihr demnächst lesen können.



Wo können meine Leser mehr über dich und deine Bücher erfahren?

Ihr erhaltet immer alle aktuellen Informationen zu meinen Projekten, Gewinnspielen und Aktionen auf meiner Homepage, sowie auf Facebook. Und auf Twitter.



Vielen lieben Dank für das Interview <3



Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit nimmst, meine Fragen zu beantworten!



Kommentare:

  1. Hey meine Liebe,

    ein tolles Interview. Es ist schon wahnsinn, dass sich diese Geschichte einfach so im Kopf bildet. Ich habe oft auch solche einfälle und denke mir, daraus könnte man was machen. Aber ehrlich gesagt, sind das immer nur Bruchstücke die sich nicht weiter ausdehnen sondern so klein bleiben. ^^°
    Jetzt weiß ich gleich noch etwas mehr Hintergrundinfo, vielen Dank. Bald muss ich dann mal den zweiten Band lesen. Liegt schon da und wartet brav auf mich ;)

    Liebe Grüße,
    Ruby

    AntwortenLöschen
  2. Huhuuu *winke winke*

    Hach ich find solche Interviews toll <3 Ich lese gerade den zweiten Band der Reihe <3 Danke für die Einblicke :-)

    Lg Lina

    AntwortenLöschen
  3. Hey,
    ein wunderbarer Beitrag. Danke dafür und werde mir das Buch mal genauer ansehen.

    Lg lara

    AntwortenLöschen