REZENSION "ENGEL DES TODES" VON MARKUS TILLMANNS







Autor:Markus Tillmanns
Reihe:Teufel
Titel:Engel des Todes
Format:Taschenbuch
Seiten:230
Genre:Urban Fantasy
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN:978-1505548617
Preis:10,00 € (0,99 € eBook)
http://selectionbooks.blogspot.de/p/rezension-teufel.html

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Inhalt:

Himmel und Hölle - Luzifer ist zurück! Die preisgekrönte Serie um die Ränke Luzifers geht in die nächste Runde. Wer bist du, dass du glaubst, du könntest die Welt verbessern? Ein gefallener Engel wandelt über die Erde. Doch niemand bemerkt es. Nur Tabarie nimmt die Herausforderung an. Er kämpft um die Chance seines Lebens: Seine High-Tech-Stiftung soll die Welt zu einem besseren Ort machen. Tabarie ahnt, dass er es mit dem Teufel selbst aufnehmen muss. Aber was plant Satan? Während der Engel des Todes nach der Macht greift, versinkt um Tabarie herum alles in Intrigen und Chaos. Hochspannung & Grusel von den Wolkenkratzern über Frankfurt bis in die Tempel Attikas. »Wir spielen ein Spiel.« Luzifers himmelblaue Augen streiften durch das Zimmer, ihr Blick jedoch ging in die Ferne. »Ein Spiel, das so groß ist wie die Welt, mit der wir es spielen.«




Meine Meinung zum Buch:


Neun Monate sind vergangen, seit dem großen Finale im ersten Teil. Der Vatikan ist verwüstet und Luzifer ist verschwunden. Tabarie sieht sich einer gewaltigen Aufgabe gegenüber. Denn Luzifer überließ Tabarie seine riesige High-Tech Stiftung. Nachdem Tabarie die Anhänger Luzifers unter den Mitarbeitern aussortiert hat, macht er sich daran, den Namen der Stiftung reinzuwaschen. Nur die besten Wissenschaftler werden angeworben. Die Ziele und Fachabteilungen der Stiftung sind hoch und mannigfaltig, angefangen von einem Heilmittel gegen Krebs, über Getreide, das unter jeden Umweltbedingungen wächst, bis hin zu künstlicher Intelligenz. Während Tabarie von einem Termin zum anderen hetzt, gibt es in der Stiftung eine Reihe merkwürdiger Vorkommnisse. Als Tabarie davon erfährt, ist es fast schon zu spät. Kurze Zeit später wird ein Anschlag auf das Stiftungsgebäude verübt. Tabarie ist sich ganz sicher: Der Teufel ist zurück!

Wie bereits in Teil 1 dieser Reihe, spielt Markus Tillmanns auch in diesem Band mit den verschiedenen Motiven aus der Theologie. Im ersten Teil blieb Grundfrage "wer ist gut und wer ist böse?" unbeantwortet. Ist wirklich der Teufel die Verkörperung des Bösen? Bringt er die Menschen auf den falschen Weg? Oder sind es die Menschen selbst, die zu dem werden, was der Teufel symbolisiert? Wird der Teufel seit Anbeginn der Zeit von den Menschen falsch verstanden? Diese Fragen schwirren dem Leser nach Teil 1 im Kopf herum. "Engel des Todes" bietet mehr Grundlagen für Interpretationsmöglichkeiten.Die Intentionen des Teufels werden spätestens zum Ende des Buches hin immer klarer. Der finale Showdown ist für den Leser eine Überraschung. Hier offenbart sich einiges über den Teufel und sein Handeln. Nichts ist so, wie es scheint. Man hatte das Gefühl, auf der richtigen Fährte zu sein, doch dann kommt alles anders. Wieder war ich von der ersten Seite an gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders die vielen Charaktere, die man nicht durchschauen kann, haben mir gut gefallen. Das Finale war mir ein wenig zu kurz, aber trotzdem sehr gut gelungen. Zum Abschluß brilliert das Buch mit einem richtig guten Cliffhanger, der es fast unmöglich macht, den dritten Teil nicht zu lesen.


Fazit:

Ein Muss für die Leser von "Teufel": Super spannend - eine wahnsinnig gute Mischung aus Fantasy, Theologie und Fanatismus.

 

Meine Bewertung:

Cover:              3,5 Punkte
Schreibstil:5,0 Punkte
Geschichte:5,0 Punkte
Charaktere:5,0 Punkte
Cliffhanger:5,0 Punkte




Gesamt:

4,7 von 5 Eulen








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