VALERIE LOE - AUTOREN HAUTNAH ERLEBEN

 

Valerie Loe - Über mich 


Ich bin 23 Jahre alt, studiere in Wien und arbeite nebenbei an meinen Romanen. Früher habe ich meine Ideen in ein kleines Notizbuch geschrieben, so klein und unleserlich, dass ich es bald wieder vergaß oder das Büchlein irgendwann in einer Schublade verschwand, im unendlichen Chaos für immer verschwunden. Heute arbeite ich vor allem elektronisch und habe gelernt (nach etlichen Verlusten meiner Seminararbeiten) zwischen zuspeichern. Keine Notiz und keine Idee geht mehr verloren. Mein erster Schritt sozusagen in Richtung fertiger Roman.

Geschichten haben mich immer fasziniert. Diese anderen Welten, diese fremden Personen, die durch bloße Worte, durch die Sprache ins Leben gerufen werden und die bald einem so real und so nah scheinen, dass man mitfiebern kann. Irgendwann, auf dem langen Weg zum Erwachsen sein, habe ich mich entschlossen, dass ich das auch machen will: Fremde Welten und bunte Figuren erschaffen und jeden in meine eigenen Welten mitnehmen, wer nur will.


Valerie Loe - Die ersten Schritte... 


Neben meinen Notizen habe ich immer schon Geschichten geschrieben und wenn sie es nicht bis aufs Papier geschafft haben, so habe ich meinen Freunden, meiner Familie, alle, die mir ein Ohr geliehen haben, davon erzählt. Manchmal füllte ich nur drei Seiten oder gleich achtzig, aber sie waren unorganisiert und ich löschte sie wieder. Jetzt, viel später und um einiges klüger, nachdem ich es mit Lyrik versucht habe und meine Deutsch Professorin zu genüge ausgefragt wurde, fühlte ich mich endlich sicher genug, meine Ideen aufzuschreiben. Richtig, geordnet und nur noch ein wenig chaotisch.


Valerie Loe - Was schreibe ich...?


Ich schreibe vor allem Fantasy. Magie, Drachen und Dämonen lasse ich unsere Welt oder auch eine vollkommen neue Welt erobern und bewohnen. Ich mag Abenteuer und Kämpfe. Ich mag große Freundschaften und schwierige Entscheidungen. Zudem ich fand die Vorstellung immer interessant, was die Technik mit uns macht und noch machen wird und so finden sich auch Cyborgs und Scifi Geschichten auf meiner Projekte-Liste.
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Das Buch zum Interview: "Das Amulett - Geschichte einer Illusion"


 
Alles beginnt mit einer Schatulle, die Thea Winter am Grund einer verstaubten, alten Kiste findet. In ihrem grünen giftigen Inneren liegt ein geheimnisvolles Schmuckstück. Doch ihr Fund hat noch etwas anderes freigelegt als einen glänzenden Stein. Plötzlich ist die Grenze zwischen der realen Welt und dem, was in Theas Träumen auf sie wartet, nur noch ein dünner Schleier. Sie besucht fremde Welten. Doch selbst in die hintersten Winkel verfolgt sie das Wesen, das mit dem Amulett in ihr Leben getreten ist. Ob in diesen Träumen oder in der Realität, ihr Leben ist nicht mehr in Sicherheit.

Während Theas Realität immer mehr in Brüche geht, begleiten wir ein Mädchen ohne Namen in die Welt der fünf Splitter. Magie und Dämonen, Krieg und Gefahren lauern in dieser so vollkommen erschütterten Welt, in der Freundschaft und Vertrauen nur selten über die Grenzen der eigenen Stadt reichen. Das Mädchen muss nach vorne gehen um ihre Vergangenheit zu finden. Was ist real und was nur Einbildung, wo hört der Traum auf und das Leben beginnt? Wem können sie vertrauen und wer wird sie verraten?

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Interviev mit Valerie Loe


Hallo Valerie, voarb meinen lieben Dank an dich, dass du so schnell Zeit gefunden hast, meine Fragen zu beantworten!
♥♥♥ Vielen lieben Dank ♥♥♥

Wann hattest du das erste Mal den Wunsch selber zu schreiben?

Das erste Mal habe ich in der Vorschule geschrieben, kleine Gedichte und Geschichten, die irgendwann mit der Zeit zu ganzen Kapiteln wurden. Das erste große Projekt begann ich in der 6. Klasse Gymnasium, als es fertig war, habe ich es gelöscht, alle 75 Seiten. Tja, und so ging es weiter, es waren noch viele Ideen, die ich ausformuliert und wieder in den Limbus befördert habe, bevor ich meinen ersten Roman tatsächlich fertig schrieb.

Welche Autoren haben dich besonders inspiriert?

Die Welt der Magie habe ich, wie so viele glaube ich, durch Harry Potter und gleich danach durch Herr der Ringe erfahren. Neben diesen beiden Werken, waren es Jane Austen, Thomas Mann, Jean-Paul Sartre und Truman Capote, die mich wegen ihrer Art zu formulieren und ihre Worte zu wählen, fasziniert haben. Bei ihnen lernte ich, was es heißt, Sprache zu lieben und zu schätzen, mit all ihren Möglichkeiten und Spitzfindigkeiten. Sie haben eine ganz eigene Art Dinge zu beschreiben und ihnen Leben einzuhauchen, darum lese ich sie besonders gerne. Bei Thomas Mann ging es so weit, dass ich eine Zeit lang so geschrieben habe wie er - mit diesen langen Schachtelsätzen, die sich über dutzend Zeilen ziehen. Die Phase zu überwinden, hat gedauert, dafür habe ich viel von ihm gelernt. Als letzten im Bunde der Autoren, die mich schon sehr lange begleiten, möchte ich noch Stephen King nennen, einfach weil er es immer wieder schafft, mir Gänsehaut zu verschaffen und so eine echte, greifbare Sprache hat, ohne Windungen, der ich auch viel abgewinnen konnte. Von ihm habe ich das Gruseln gelernt.

Hast du einen Lieblingsautor/-autorin?

Das wäre definitiv Thomas Mann. Unangefochten und das seit Jahren. Ich habe ihn durch Tonio Kröger kennengelernt. Mein Buch, das ich damals für den Deutsch LK kaufen musste, habe ich immer noch, voll beschrieben und geknickt, voller Marker und Skizzen, denn wenn ich nachdenke, fange ich an zu malen. Ich habe damit meine LK-Arbeit geschrieben und lese es immer noch einmal im Jahr und jedes Mal muss ich wieder für diesen wunderbaren Autor schwärmen.


Welches ist dein Lieblingsbuch?

Jetzt könnte ich natürlich Tonio Kröger sagen, aber es gibt mehr Bücher, die ich gerne mag, wobei ich kein unangefochtenes Lieblingsbuch habe. Es kommt immer auch auf die Stimmung an, aber es gibt Bücher, von denen ich weiß, dass ich sie immer wieder lesen könnte. Das sind zum Beispiel "Der Ekel" von Sartre, "Suite francaise" von Irène Némirovsky, "Die schwarzen Juwelen" von Anne Bishop und "Shining" von Stephen King. Ich könnte die Liste noch ewig fortführen, aber das wären die Bücher, von denen ich behaupten würde, dass ich sie meinen anderen vorziehen würde, wenn ich es müsste.

Gibt es ein Genre, das du überhaupt nicht magst?

Jein. Eigentlich mag ich alles,  wenn es denn gut ist. Es kommt immer auf die Qualität, die Idee dahinter, das Neue und Interessante an. Wenn es eine Geschichte ist, wie jede andere auch, wenn ich also nach den ersten 20 Seiten mir schon wenigstens drei Mal gedacht habe, dass ich die Szene und den Charakter und diesen Plot schon kenne, ja dann lese ich das Buch nicht weiter. Leider ist das bei Liebesromanen mittlerweile sehr häufig zu finden, weswegen ich da recht selten etwas lese, aber nur, weil ich in letzter Zeit sehr wählerisch geworden bin.


Wie geht dein Umfeld damit um, dass du schreibst?

Eigentlich ganz gut. Meine Familie ist sehr stolz, dass ich meinen ersten Roman fertig gestellt habe und meine Freunde lesen ihn fleißig. Wie das bei neuen Sachen aber so ist, habe ich gerade nach Erscheinen extrem viel darüber gesprochen, ihnen förmlich das Ohr abgekaut, da waren sie schon leicht genervt, aber jetzt haben sie ja alle die euphorische Phase überlebt und sich auch daran gewöhnt, dass ich manchmal abwesend bin, in meiner eigenen Welt, wieder in Gedanken bei einer Szene oder einem Charakter und dann plötzlich mein Tablet oder zur Not auch mein Handy zücke, um zu schreiben.


Wo ist dein liebster Schreibplatz?

Ich schreibe tatsächlich überall und obwohl ich eine wunderschöne Terrasse mit einem gemütlichen Schattenplatz habe, an dem ich mich zurückziehen könnte, um in Ruhe zu schreiben, schaut es meistens so aus, dass mir etwas in einer Vorlesung oder auch auf dem Fitnessgerät im Studio einfällt, dann stehe ich da, mit dem Handy in der Hand und tippe umständlich mit der Notizfunktion ein ganzes Kapitel, während ich versuche, nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Ich habe also keinen absoluten Lieblingsplatz. Mir ist es auch meistens egal, ob es laut um mich ist oder nicht, nur zur Korrektur setze ich mich an meinen Schreibtisch, dann ist es ruhig, bis auf etwas klassische Musik.


Was tust du gegen eine Schreibblockade?

Ich lege mich hin. Ich schließe die Vorhänge, damit es schummrig in meiner Wohnung ist. Nicht ganz dunkel, aber auch nicht hell, dann kann ich besser abtauchen. Ich lasse meine Gedanken schweifen. Wenn ich gerade an einer Geschichte arbeite, dann finden sie meist sehr schnell zu den Charakteren und ihren Leben. Ich versuche so wenig wie möglich zu steuern und schaue einfach mal, wohin mich das Tagträumen trägt, was ich an der Seite meiner Protagonisten erlebe und was ich neues entdecke. Danach kann ich wieder schreiben, weil ich wieder voll und ganz in der Geschichte bin und in meinem Kopf schon genau gesehen habe, was passieren wird und wie.

"Das Amulett - Geschichte einer Illusion" ist dein aktuelles Fantasybuch. Wie bist du zu der Idee für dieses Buch gekommen?

Vor kurzem, bei dem obligatorischen Frühlingsputz, habe ich ein Notizbuch gefunden, voller kurzer Geschichten und Kapitel, auch das erste Kapitel von meinem Roman. Es hat sich sehr verändert, von damals, vor 5 Jahren, bis jetzt und doch ist der Grundgedanke da. Zwei Mädchen, die auf geheimnisvolle Weise verbunden sind. Die Frage danach, was real ist und was nicht und wie man mit Verantwortung umgeht. Ich trug die Geschichte also sehr lange mit mir rum, als Gedankenkonstrukt, weil ich damals auch viel über Freud gelesen und im Physikunterricht Einstein behandelt habe.


Wie bist du vorgegangen, als du die Story und die Charaktere entwickelt hast (Storyboard, etc.)?

Zunächst habe ich einfach geschrieben. Szenen und Kapitel, um zu sehen, wohin ich spontan die Geschichte laufen lassen wollte, zu früh wollte ich mich außer bei dem Grundgedanken nicht festlegen. Als ich dann wusste, wohin die Reise geht, habe ich die Kapitel eingeteilt. Am schwersten fand ich es, ein Ende zu finden. Eigentlich wollte ich eine Geschichte, also einen fertiger Roman, doch mir wurde bald klar, dass das nicht gehen würde. Ich wollte die Mädchen vorstellen und die Welt, in der sie leben, gleichzeitig sollte sich der Leser immer mehr fragen, was das soll und wieso es jetzt so ist, das wäre sich in einem einzigen Band nicht ausgegangen. Darum sind jetzt 4 Bände geplant und ich freue mich riesig, weil das heißt, dass ich noch länger in den Splittern bleiben darf. Die Charaktere habe ich dann nach der Kapiteleinteilung näher beschrieben. Das war im Grunde nicht schwer, da ich zumindest die wichtigsten Figuren ja schon länger im Kopf hatte. Ich wusste genau, wie sie handeln würden und warum, wie sie reagieren würden und was sie wütend machte, weil ich schon so oft Szenen mit ihnen durchgespielt hatte.


Dein Buch ist sehr komplex. Hattest du das von Anfang an so geplant, oder hat sich die Geschichte im Laufe des Schreibprozesses verselbstständigt? ?

Wie gesagt, das Grundkonstrukt hatte ich im Kopf. Wie es sich genau entwickeln würde, war am Anfang noch nicht ganz klar. Xeren zum Beispiel kam später dazu, auch Simon als Freund von Thea, weil ich das Gefühl hatte, sie sollte jemanden an ihrer Seite haben, bei dem sie zeigen kann, nachdem sie ja sehr ruppig rüber kommt, dass sie auch sanft und einfühlsam sein kann, wobei ihr Charakterwandel erst wirklich in Band 2 vollzogen wird. Die Verknüpfung von beiden Mädchen, die vielen Fragen und das in der Schwebe halten, was mit Thea Winter wirklich los ist, ob die vielen Welten real sind oder ob sie einfach einen an der Waffel hat, waren Punkte, die von Anfang an fest standen. 


Hat sich einer deiner Charaktere letzendlich anders entwickelt, als es ursprünglich geplant war?

Thea Dornem, das Mädchen ohne Namen, ist genauso geworden, wie ich es von Anfang an geplant hatte. Thea Winter ist um einiges härter und abweisender geworden, als ursprünglich gedacht, doch als mir klar war, dass die Geschichte mehr Platz bekommt, wollte ich ihr mehr Zeit geben, sich zu entwickeln und sie als extremes Gegenüber von Thea in den Splittern darstellen, die ja sehr aufopfernd und bedacht ist, während das Mädchen zickig und aufbrausend ist, etwas durch den Wind und abweisend durch Wien läuft und lange nicht merkt, wen sie alles mit ihren Handlungen verletzt.


Welcher Protagonist ist dein Lieblingscharakter und warum? 

Das ist eine gemeine Frage. Ich mag so viele! Also ich mag beide Protagonistinnen, vor allem, weil ich weiß, wohin die Reise mit ihnen geht und wie sie sich entwickeln. Von den Nebencharakteren mochte ich Jason Hunt, dessen Ende mir richtig weh getan hat, als ich es geschrieben habe. Er war ein weiser Mann, der viel Autorität inne hatte, sie aber nicht missbraucht hat. Hunt hat versucht, das wieder aufzubauen, was seine Familie so lange aufrecht erhalten hat und hat dafür mit seinem Leben bezahlt. Außerdem mag ich Kaiben sehr gerne, weil er das fremde Mädchen ohne zu bedrängen sofort mitnimmt und ihr ein neues Leben schenkt. Er verurteilt sie nie wegen ihrer Kräfte und akzeptiert ihre Eigenheiten, gleichzeitig liebt er sie und unterstützt sie, so gut er kann. 


Welche Thea würdest du lieber sein, Thea Winter oder Thea aus dem Land der Splitter?

Ich würde sagen, ich wäre lieber Thea aus den Splittern, weil sie mächtig ist und trotzdem sich immer versucht zu kontrollieren und ihre Freunde beschützt. 


Thea Winter wird in deinem Buch von einem furchtbaren Wesen verfolgt. Hat dich im Leben schon einmal eine Begebenheit längere Zeit verfolgt, bzw. geängstigt?

Es sind eher Situationen und Geschichten, die mich verfolgen, im Sinne, dass sie mich nicht los lassen, aber das ist selten negativ, sondern eher aufschlussreich oder peinlich, weil natürlich immer unglaublich peinliche und dumme Situationen und Gespräche besonders im Kopf bleiben, wie wenn man super entspannt durch die Innenstadt bummelt, mitten durch Massen von Menschen, und dann fällt man plötzlich um, weil man über seine eigenen Füße gestolpert ist. So etwas verfolgt mich dann länger. 


Thea aus dem Land der Splitter wird von ihrem Geliebten Darel verraten und verlassen. Was ist in Darels Kopf vorgegangen, als er die Entscheidung getroffen hat, Thea zu verraten? 

Darel hat nur die Macht gesehen, mit der die Rebellen in Liron eingedrungen sind und hat eine Chance gewittert, mächtiger zu werden und seiner Rache an seinem Bruder näher zu kommen. Er hat kaum echte Freunde, außer Joel und Thea, doch von Joel hat er sich vor lauter Konkurrenzkampf entfernt und mit Thea muss er sich ja auseinandersetzen, auf sehr brutale Art. Wegen Thea wäre er geblieben, doch er hat sich gezwungen zu gehen, seine Wut auf Gale war stärker, als die Liebe zu dem Mädchen.


Thea verschließt daraufhin ihre Gedanken vor Darel. Würdest du genauso reagieren und eine Person für tot erklären, wenn sie dich so schlimm hintergeht? 

Bei Thea ist es ja so, dass ihr Geist an sich, durch das, was da in ihr verborgen ist, schon so geschunden ist und sie deswegen so extrem reagiert, da kann sie gar nicht anders und darum muss sie Darel auch vollkommen auslöschen, weil er diesen Sturz verursacht hat und sie ansonsten nicht heilen könnte. Und ja, ich würde ähnlich reagieren, nicht für tot erklären, aber aus meinem Leben streichen. Ich glaube einfach, dass man nicht heilen kann, wenn man dem zu nahe steht, der einen verletzt hat, was nach der Heilung ist, ist eine andere Sache, dann kann man sich ja wieder annähern, wenn man das möchte. 


An welchen Orten hast du dein Buch geschrieben?

Ich habe in der Uni geschrieben und zu Hause. Da ich auf dem Tablet mit einem eigenen Programm arbeite, kann ich eigentlich überall schreiben und nutze das auch aus. Deswegen habe ich im Urlaub in der Sonne genauso viel geschrieben, wie während der Unizeit oder Abends beim Fernsehen mit der Familie, die sich dann auch daran gewöhnt hat, dass ich auf dem Ding tippe und nur halb dem Film folge oder nur mit "mhm" und "aha" antworte.


Hast du beim Schreiben Musik gehört? 

Es gibt eine Sängerin, die zu Game of Thrones und anderen Filmen, Serien und Spielen Lieder geschrieben hat und auf Youtube veröffentlicht. Sie hat eine wunderbare Stimme, die mich immer gleich davon trägt, zum Träumen einlädt und bei der ich super schreiben kann, sie heißt Karliene und ich liebe ihre Songs. Und dann höre ich klassische Musik, da oft in Dauerschleife "Requiem for a Dream", die Version vom Film, denn die passt perfekt, um actionreiche Szenen zu schreiben 


Welcher Song passt am besten zu "Das Amulett"? 

Ich würde "Requiem for a Dream" Thea Winter zur Untermalung beigeben und "The Dragonborn Comes" von Karliene Thea Dornem. Dem gesamten Werk wüsste ich nicht, welches eine Lied ich zuordnen würde, daher jeder Geschichte eines. 



Gibt es schon einen ungefähren Erscheinungstermin für „Das Amulett" Teil II?

Geplant ist eine Veröffentlichung im November oder Dezember. Ist auch etwas abhängig davon, wie schnell mir ein Cover einfällt.


Gibst du uns einen kurzen Einblick in Teil II?

Im kommenden Teil wird es für Thea Winter etwas brenzliger, sie muss sich dem stellen, was passiert ist. Ihren Träumen, ihren Reisen und muss sich erklären. Sie landet in der Psychiatrie und ihre Zuversicht, ihr Glaube an all ihre Abenteuer und an Xeren beginnt zu bröckeln, bis sie tatsächlich glaubt, dass alles nur Symptome einer Krankheit sind. Doch Xeren ist nicht weg und sie ist noch lange nicht geheilt. In den Splittern ist Thea ja gerade aus ihrem Inneren erwacht, doch noch nicht gesund. Sie kämpft sich weiter vor, versucht ihre Kräfte widerzugewinnen, aber während sie mit ihrer Genesung beschäftigt ist, ziehen sich andere Mächte zusammen. Die Rebellen formen sich und auch die Ryoki um Pherex, nicht zuletzt ist da der neue Prinzipal in Liron, der Thea nichts abgewinnen kann und sie fürchtet. Der Krieg um die Splitter steht bevor und er verlangt alles von dem Mädchen ab. 


Woran arbeitest du zurzeit?

Zurzeit arbeite ich an einer Fantasy-Romance-Geschichte, in der ich ein junges Mädchen, sie heißt Raiden, in eine Welt begleite, in der Frauen grausam behandelt werden, unterdrückt von der Magie und Macht der Männer. Sie ist das Eigentum ihres Vaters, bis zum Tag, da ihre Hochzeit bevor steht und sich tatsächlich etwas zu ändern scheint. Ihr zukünftiger Ehemann scheint ein neues Leben zu versprechen, voller Glück und in Freiheit, doch das Mädchen muss lernen, dass diese zwei Güter schwerer zu erlangen sind, als gedacht und dass sie selbst dafür kämpfen muss. Der erste Band heißt "Raidens Weg. Am Anfang die Hoffnung" und wird Ende Mai fertig werden.

Herzlichen Dank für das Interview!





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