PIA GUTTENSON - AUTOREN HAUTNAH ERLEBEN

Über Pia Guttenson


Pia Guttenson wurde 1974 in Backnang im Rems-Murr-Kreis geboren und wuchs in den Dörfern Hohnweiler und Unterweissach auf. In ihrer Schule, dem Bildungszentrum Weissach im Tal, sah man Pia Guttenson in jeder freien Minute in der Bibliothek. Bücher und Schreiben war ihre große Leidenschaft. Daher ist es eigentlich seltsam, dass Pia Guttenson eine Lehre zur Friseurin machte, gefolgt von einer Ausbildung im Einzelhandel. Jedoch hörte sie nie auf zu schreiben und bis heute liest sie noch immer pro Woche zwei Bücher. Die Romanschriftstellerin bekommt Anregungen für ihre Werke aus ihrem Umfeld. So engagiert sie sich bei einem Anthologie-Projekt für die Japankatastrophe, das von ihrer Freundin Mitzi Mog auf der Bücher- und Autorenplattform " BookRix" initiiert wurde.


Pia Guttenson ist darüber hinaus Aktives Mitglied der gemeinnützigen Autorengruppe " Die Gemeinschaftswerk'ler". Inspiration erfährt die Autorin aber auch beim Nordic-Walking in den idyllischen Weinbergen der Umgebung, beim Tanzen oder beim Bogenschiessen. Pia Guttenson liebt die keltische Kultur und hat auf Reisen ihr Herz in Schottland verloren. So wird es den Leser nicht überraschen, dass ihr erster Roman " Das Steinerne Tor" viel mit Schottland und der schottischen Kultur zu tun hat. 
Quelle: Amazon



Das Buch zum Interview: "Das Steinerne Tor - Die Rückkehr"


Schottland in heutiger Zeit. Am Strand der Insel Skye wartet seit Jahren ein Steinernes Tor auf diese beiden Menschen: Isandora und Ian. Das Schicksal hat sie dazu bestimmt, die Welt Fenmar jenseits des Tores zu retten. Doch Isandora weiß nicht, dass sie aus Fenmar stammt – bis sie in ihre einstige Heimat zurückkehrt. Der Schotte Ian MacLeod folgt ihr heimlich, nichts ahnend, dass er in eine Welt gelangt, die der seinen ähnelt und doch nicht gegensätzlicher sein könnte. Wesen wie Elfen, Elben, Zwerge und Einhörner bevölkern Fenmar, und befinden sich im Krieg gegen das albtraumhafte Volk der Moorguhls. Was tust du, wenn die Welt, wie du sie kennst, aus den Fugen gerät? Was ist, wenn du nicht die bist, für die du dich gehalten hast? Wie weit gehst du für das Leben deines Kindes und die Liebe deines Lebens? Trittst du durch das Steinerne Tor?"


Auf Amazon anschauen oder Rezension lesen.

 

 


http://www.amazon.de/Pia-Guttenson/e/B006VV3TPA

Interviev mit Pia Guttenson


An dieser Stelle möchte ich mich erst einmal ganz herzlich bei der lieben Pia Guttenson bedanken, dass ich sie für das erste Interview auf meinem Blog aushorchen durfte!
♥♥♥ Liebe Pia: Vielen, vielen lieben Dank ♥♥♥





Wann hattest du das erste Mal den Wunsch selber zu schreiben?

Hmmmm, schwer zu sagen. Eigentlich habe ich schon ziemlich früh geschrieben. Meistens eher Gedichte, Reime oder Kurzgeschichten. Bewusst geschrieben habe ich dann Gutenacht Geschichten für meine Kinder.

Welche Autoren haben dich besonders inspiriert?

Ich glaube ich besitze an die 3000 Bücher. Ich liebe sie alle und könnte nicht sagen, wer mich da am meisten  inspiriert hat. Vielleicht Diana Gabaldon, weil sie so unwahrscheinlich bildhaft schreibt und ich Schottland ja gänzlich verfallen bin. Oder Marion Zimmer Bradley, deren Avalon Reihe ich in- und auswendig kenne. 

Hast du einen Lieblingsautor/-autorin?

Ehrlich gesagt viel zu viele. Im Moment lese ich aber auch sehr gerne Bücher meiner Indie Autoren Kolleginnen, allen voran Emily Bold, Marie Brüning oder Iris Heerdegen.


Welches ist dein Lieblingsbuch?

Alle 3000 Bücher die ich besitze. *lach* Neee, Feuer & Stein Diana Gabaldon muss ich mal neu kaufen weil es inzwischen ziemlich zerfleddert vom vielen lesen ist.

„Ein Lieblingsbuch ist für mich eins, dass ich kaum aus der Hand legen kann und von dem ich Nachts träume aber am nächsten Morgen nicht mehr weiß, hab ich das im Fernseher gesehen oder gelesen.“

Gibt es ein Genre, das du überhaupt nicht magst?

Biografien


Mit „Das Steinerne Tor – Die Rückkehr“  hast du einen fantastischen Debütroman erschaffen. Wie hat die Story in deinem Kopf angefangen, bzw. wie bist du zu der Grundidee der Story gekommen?

Wahrheitsgemäß kann ich das gar nicht mehr sagen. Ich mag die schottischen Legenden und da gibt es die Legende von der Tür im Stein, die in das Feenreich führt. Das hat mich so ein bisschen inspiriert. Die Geschichte selbst war einfach in meinem Kopf. Ich wusste wie sie anfangen sollte und wie sie Enden sollte. Ein bisschen wie ein Film den ich im Kopf hatte.

Wie bist du vorgegangen, als du die Story, die Welt Fenmar und die Charaktere entwickelt hast (Storyboard, etc.)?

Kathastrophal. *lach* Ich habe fast den kompletten ersten Band mit Bleistift in ein Schulheft gekritzelt.  Manchmal konnte ich meine eigenen Aufschrieb kaum entziffern.  Erst als ich dann glücklich einen PC bekommen hatte, fing ich an zu plotten und ein Namensregister anzulegen, ganz zu schweigen davon dass ich das Gälische recherchieren musste. Sollte schließlich stimmen.


Haben sich die Charaktere oder die Story quasi „ganz von alleine“ verändert und sich in eine andere Richtung entwickelt, während du geschrieben hast?

Allerdings. Allen voran Nikoma der Formwandler sollte eigentlich in Band 2 den Heldentod sterben. Er hat sich aber geweigert. Lange Zeit sah es aus als würde Ian diesen Part übernehmen. Zu guter Letzt, hat sich Nikoma sogar noch ein eigenes Buch erschlichen, dessen Plot in meiner Schublade schlummert. 

Gibt es Vorbilder deiner Charaktere in der realen Welt?

Nikomas Vorbild war ein bisschen ein Schwarm von mir. Ein Mann der sein Indianer Image pflegte und in meiner Heimat Diskothek immer an derselben Stelle saß. Leider hat er sich selbst umgebracht. Ian hat gewisse Eigenschaft von mehreren Freunden. Und die Körpergröße sowie Gewicht eines lieben Kumpels.

Wie bist du zu den Namen deiner Charaktere gekommen? Sie passen so toll in die von dir geschaffenen Welt!

Die Namen sind mir tatsächlich zugefallen. Isandora  hab ich mal bei einem Mittelalter Event als Namen gehört. Nerolli ist ein tolles ätherisches Öl von Primavera das ich liebe. Elfric die Abwandlung von Eric. Damian Rozza, Damian hieß irgendein Schauspieler in einer TV Rolle und das Rozza ist der Nachname eines Freundes der behauptet hat, sein Name könne man NIE in einem Roman verwenden. Nikoma hieß der Indianer von der Serie „Der Mann in den Bergen“, den ich als Kind geliebt habe. Brunhild ist ebenfalls eine liebe Kollegin die auch behauptet hat, ihr Vorname tauge nicht für eine Elfe… 

In den bildhaften Beschreibungen in deinem Buch erkennt man in jeder Zeile deine Liebe zu Schottland. Wann hast du dich in Schottland verliebt?

Bei meinem Schullandheim Aufenthalt in London hat es angefangen. Ich habe mich in das „keltische“ England verliebt. Mit 18 und Führerschein Anfängerin bin ich zu unserer ersten Englandrundreise mit meiner Freundin, dem eigenem Auto und einer selbst geplanten Tour gestartet. Ein paar Jahre später folgte eine Cornwall Rundreise auch mit eigener Tour und dem eigenen Auto. Schließlich folgte meine vorgezogene Hochzeitsreise nach Schottland. Natürlich eine eigene Tour und eigenes Auto. Danach war alles anders. Ich habe alle Bildbände und Reiseführer von Schottland gesammelt. Keltische Musik gehört. Schottland ließ mich nicht mehr los. 

 

Was fasziniert dich besonders an Schottland?

Ich mag die Mystik des Landes. Den Zauber der Farben und der Leere in den Highlands. Die vier verschiedenen Jahreszeiten an einem einzigen Tag. Ich liebe, die herzliche, vielleicht manchmal etwas verschrobene Art der Menschen, die dieses Land so besonders machen. Menschen die Jahrhunderte lang unterdrückt wurden und dennoch an ihrer Tradition festhalten.


Der Hauptprotagonist Ian MacLeod ist durch seine vielen schottischen/gälischen Ausdrücke besonders authentisch. Sprichst du die Sprache selber?

Schön wäre es. *lach* Ich höre unheimlich gerne gälische Lieder oder einen gälisch sprechenden Schotten. Deshalb habe ich mir die Sprache ausgesucht. Leider wusste ich da noch nicht wie kompliziert es werden würde auf meinen Lesungen gälisch zu lesen/sprechen. Manche Dinge kann ich inzwischen mit viel Übung gut aussprechen andere sind eine Katastrophe und ich hoffe immer das kein Schotte oder gälisch beherrschender unter meinen Zuhörern sitzt.


Welche deiner Figuren aus „Das Steinerne Tor“ hast du besonders ins Herz geschlossen?

Jeden Einzelnen. Ich musste heulen wie ein Schlosshund als gewisse Figuren den Heldentod sterben mussten. 


Endet die Reihe nach Teil III, oder hast du dir diese Option noch offen gelassen?

Das Steinerne Tor ist eigentlich beendet. Mit Nikoma wird es aber ja quasi so ein bisschen weiter gehen. Vielleicht gibt es eines Tages noch eine Fortsetzung mit den Kindern. Geplant habe ich es allerdings nicht.


Ist schon ein neuer Roman in Planung?

Ja.


Erzählst du uns ein wenig davon?

Mein nächster Roman ist gerade in Arbeit. Er handelt von der reichen Deutschen Lou, die alles hat. Geld, Haus, eigener Fitnesstrainer, gesunde Kinder. Nur leider ist ihr Mann mehr mit der eigenen Firma verheiratet, als mit ihr. Weder Liebe, noch ihre eigenen Wünsche zählen. Sie flüchtete sich in Schottlandromane und packt an ihrem 40 Geburtstag die Koffer, um sich eine Auszeit in einem Cottage in den schottischen Highlands zunehmen. Ihr Traum: Einen Schotten wie aus den Romanen zu finden, die sie liest. Leider entpuppt sich das Cottage als Baufällig und die Schotten die ihr begegnen sind so gar nicht wie ihr Romanschotte. Allen voran Alasdair Munro, ihr Vermieter.  Allerdings wickelt Grace, seine gehörlose Tochter Lou gekonnt um die Finger und obwohl die beiden sich nicht leiden können, kommen sie sich doch Näher. 

Mehr darf ich noch nicht verraten!

 

 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen