MAYA SHEPHERD - AUTOREN HAUTNAH ERLEBEN


  

Maya Shepherd - Über mich


Ich war schon immer kreativ und habe gerne geschrieben, jedoch als Kind eher Märchen und später Fan Fictions zu meinen Lieblingsserien. Der Wunsch ein ganzes Buch zu schreiben, kam erst etwa 2010. Damals begann ich meine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, welche leider nur wenig Kreativität bot. Das Schreiben war ein willkommener Ausgleich für mich.

Als ich am 18.August 2012 meinen Debütroman "Schneerose" als Selfpublisher veröffentlichte, hatte ich keine große Erwartungen. Ich wollte meine Geschichte mit deutschsprachigen Lesern teilen und hoffte auf ehrliche Meinungen, um mein Werk und mein Schreibtalent besser einschätzen zu können. Vielleicht gefällt es ja nur mir und die Mehrheit der obejektiven Leser schlägt die Hände über dem Kopf zusammen und zerreißt mein "Baby" in der Luft. 

Aber so kam es nicht. Mich erreichten fast ausschließlich positive Reaktionen und ich fühlte mich, als sei ich frisch verliebt. Bei jeder neuen Rezensionen freute ich mich wie eine Schneekönigin. Die nächste Buchidee war in Form von "Radioactive" bald geboren. Ich habe schon immer gerne geschrieben. In der Grundschule waren es Märchen und in der Jugend Songs und Drehbücher. Aber richtig Freude habe ich erst durch das Schreiben von Romanen entwickelt. Es gibt kaum ein schöneres Gefühl als festzustellen, dass die Leser die eigenen Geschichte und die darin vorhandenen Charaktere genauso sehr lieben wie man selbst. Heute schreibe ich hauptberuflich und in vielen ruhigen Momenten kann ich mein Glück darüber immer noch nicht fassen. Ich bin endlich bei dem angekommen, was ich liebe.

Do what you
LOVE
what you do

Mittlerweile sammele ich ganze Notizbücher voll an Ideen. Der Tag müsste mehr Stunden haben, um alle umsetzen zu können. Ich liebe es mir neue Geschichten, Charaktere und Schauplätze auszudenken. Egal, ob Dystopie, Fantasy, Thriller oder Liebesroman. 

Zum Schluss möchte ich jeden, der einen großen Traum vor Augen hat, dazu ermutigen, diesen festzuhalten, an ihn zu glauben und an dessen Verwirklichung zu arbeiten. Nicht jeder Versuch wird auf Anhieb ein Erfolg sein, aber der Weg stärkt einen und es gibts nichts traurigeres, als einen Traum aufzugeben, ohne je für ihn gekämpft zu haben. 
Quelle: www.mayashepherd.blogspot.de







Das Buch zum Interview: "Dear Sister - Ich würde sterben für dich"



Sechs Monate ist es nun her, dass Winters Schwester Eliza spurlos verschwunden ist. Während Winter, die ihre rücksichtslose Schwester noch nie richtig leiden konnte, nicht an ein Verbrechen glaubt, machen sich Ihre Eltern große Sorgen. Ein halbes Jahr nach Elizas Verschwinden glaubt Winter Eliza während eines Schulausfluges in London gesehen zu haben. Zusammen mit ihrer besten Freundin Dairine beginnt Winter Nachforschungen anzustellen.

Zur gleichen Zeit beginnen grausame Ritualmorde in Winters Heimatstadt, die mit Eliza in Verbindung gebracht werden. Was hat Eliza damit zu tun? Und welche Rolle spielt der gutaussehende Liam dabei, der so plötzlich in Winters Leben aufgetaucht ist? Schon bald macht Winter eine fürchterliche Entdeckung, die sie daran zweifeln lässt, dass Eliza noch ein Mensch ist. Doch was ist sie dann?

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Interviev mit Maya Shepherd


An dieser Stelle möchte ich mich erst einmal ganz herzlich bei der lieben Maya Shepherd bedanken, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen hat und geduldig jede Frage beantwortet hat!

♥♥♥ Liebe Maya: Vielen, vielen lieben Dank ♥♥♥



Wann hattest du das erste Mal den Wunsch, selber zu schreiben?

Ich war schon immer kreativ und habe gerne geschrieben, jedoch als Kind eher Märchen und später Fan Fictions zu meinen Lieblingsserien. Der Wunsch ein ganzes Buch zu schreiben, kam erst etwa 2010. Damals begann ich meine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, welche leider nur wenig Kreativität bot. Das Schreiben war ein willkommener Ausgleich für mich.


Welche Autoren haben dich besonders inspiriert?

Inspiriert fühle ich mich von keinen anderen Autoren, aber es gibt natürlich viele tolle Autoren, deren Bücher ich auch selbst gerne lese. Dazu gehören Stephenie Meyer, Ilsa J. Bick, Ally Condie, Lauren Oliver und noch einige mehr.


Welches ist dein Lieblingsbuch?

Es gibt zu viele tolle Bücher, um sich auf eines festzulegen. Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes gelesen. Das Buch hat mich sehr berührt und bis heute nicht mehr losgelassen.


Gibt es ein Genre, das du überhaupt nicht magst?

Es gibt Genres, die ich weniger lese als andere. Historische Romane oder auch Liebesromane sind bei mir eher seltener als zum Beispiel Fantasy oder Thriller, aber das bedeutet nicht, dass mir aus diesem Bereich nicht trotzdem ein Buch begegnen könnte, dass mich völlig für sich einnimmt. Ich glaube Genre ist nicht entscheidend, sondern eher der Autor dahinter.


Wie geht dein Umfeld damit um, dass du schreibst?

Um ehrlich zu sein hänge ich es nicht gerade an die große Glocke. Die ersten zwei Jahre lang wusste kaum jemand etwas darüber, nicht einmal meine Eltern. Das Schreiben war für mich schon immer eine Rückzugsmöglichkeit. Ich wollte erst sehen wie meine Bücher bei der Leserschaft ankommen, bevor ich meinem nahen Bekanntenkreis davon erzähle. Mittlerweile liest meine ganze Familie meine Bücher. Das ist auf der einen Seite ein schönes Gefühl, aber auch schwierig, gerade wenn es um Kritik geht. Man würde es am liebsten allen recht machen, da das aber nicht geht, wähle ich immer den Weg der meinen eigenen Herzen entspricht. Wenn ich jemandem Neuen begegne und ich erzähle, dass ich hauptberuflich Bücher schreibe, reagieren die Meisten beeindruckt. Erwähne ich dann noch, dass ich freie Autorin bin und nicht für einen Verlag schreibe, kommen oft viele interessierte Fragen. Es gibt nur wenige Menschen, die von dieser Möglichkeit überhaupt wissen.


Wo ist dein liebster Schreibplatz?

 Am liebsten schreibe ich in Cafés in meiner Umgebung. In den meisten davon kennt man mich bereits. „Die Frau mit dem Laptop und der lactosefreien Milch.“ Zuhause kann ich mich oft leider nicht gut konzentrieren, weil ich mich zu leicht von anderen Dingen ablenken lasse, egal ob Haushalt, Hund, Mann oder schlicht das Internet.


Was tust du gegen eine Schreibblockade?

Zuerst versuche ich sie zu ignorieren, klappt das nicht, lasse ich mein aktuelles Projekt ruhen und versuche mich an einem anderen. Ist das ebenfalls erfolglos, hilft nur eine strikte Schreibpause von mindestens zwei Wochen. Man kann nichts erzwingen.


„Ich würde sterben für dich“ ist der Auftakt der Fantasy Reihe „Dear Sister“ von dir. Wie hat die Story in deinem Kopf angefangen, bzw. wie bist du zu der Grundidee der Story gekommen?

Ich lese nicht nur gerne, sondern liebe auch Fernsehserien z.B. Vampire Diaries, Gossip Girl oder Pretty little Liars. An den Serien mag ich besonders, dass die Charaktere sich über die vielen Staffeln immer weiter entwickeln. Man erlebt sie nicht nur für die Dauer eines kurzen Zeitraums wie in einem Film, sondern begleitet ihr Leben oft über viele Jahre. So etwas wollte ich auch in Buchform entwickeln: Eine Serie, die nicht auf eine bestimmte Anzahl Bände begrenzt ist, sondern theoretisch immer weiter gehen könnte. Dafür waren mir vor allem die Charaktere wichtig, aber auch eine Ausgangssituation, die Spielraum für viele Ideen lässt.


Wie bist du vorgegangen, als du die Story und die Charaktere entwickelt hast?

Die meisten meiner Geschichten entstehen über Monate hinweg in meinem Kopf, lange bevor ich mit der eigenen Schreibarbeit beginne. Ich schreibe die Grundidee in mein Notizbuch und beginne danach immer mehr Ideen dazu zu sammeln. Bei manchen Büchern entsteht so ein ganzes Gerüst und bei manchen sind es nur viele kleine Puzzleteile, die erst zu einem großen Ganzen geformt werden müssen.


„Dear Sister“ zu lesen war für mich eine Achterbahn der Gefühle. Wie hast du dich beim Schreiben gefühlt? Erlebst du alle Gefühle deiner Protagonisten hautnah mit, so dass du manchmal beim Schreiben wütend oder aufgewühlt bist?

Gerade die Bücher der „Dear Sister“-Serie sind für mich immer sehr emotionsgeladen und schreiben sich durch die Vielfalt der Charaktere oft von selbst. Ich versuche mich in viele von ihnen hineinzuversetzen, um so die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu erzählen. Winter und ihre Schwester Eliza sind so verschieden, dass es für mich sehr abwechslungsreich ist erst als Winter lautstark über Eliza zu schimpfen und danach als Eliza Reue zu heucheln. Der erste Band „Ich würde sterben für dich“ entstand innerhalb eines Monats. Noch nie zuvor habe ich so schnell ein Buch geschrieben. Ich war wie gefesselt von meiner Fantasywelt.


In „Dear Sister“ geht es um das Mädchen Eliza, deren Verhalten ihrer Schwester Winter und ihren Eltern gegenüber sehr rücksichtslos ist. Kennst du dieses Verhalten aus deiner Familie oder aus deinem Bekanntenkreis?

Jeder ist sicher schon einmal Menschen begegnet, die scheinbar nur an sich denken und alle anderen egal sind. Trotzdem stehen diese Menschen selten alleine da, sondern scharen noch eine Gruppe Personen um sich, die wohl blind sein müssen. Aber oft ist im Leben nicht alles so wie es auf den ersten Blick scheint. Das egoistische Miststück hat vielleicht einen verletzlichen Kern und das brave Mauerblümchen schmiedet vielleicht grausame Rachepläne, die niemand von ihr erwarten würde. Persönlichkeiten sind selten in schwarz oder weiß zu kategorisieren, sondern immer ein Grauton dazwischen. Wir tragen alle eine dunkle Seite in uns und entscheiden jeden Tag selbst, ob wir dieser nachgeben wollen.


Hast du eine Schwester?

Ich habe mir immer eine Schwester gewünscht, aber wurde leider „nur“ mit einem jüngeren Bruder beschenkt. Dieser ist mir sehr wichtig, sodass ich das enge Band zwischen Geschwistern nachvollziehen kann. Man streitet sich, beschimpft sich, verflucht sich, aber letztendlich gibt es kaum einen Menschen, der einem näher sein könnte. Eine gemeinsame Kindheit ist etwas, das durch nichts ersetz werden kann.


Wie viel von Elizas Schwester Winter steckt in dir?

Winter ist der Gegensatz ihrer Schwester. Während Eliza gerne im Mittelpunkt steht, hält sich Winter lieber im Hintergrund. Sie ist ein gewöhnliches Mädchen, das sich ein normales Leben wünscht, aber immer wieder von ihrer Schwester Steine in den Weg gelegt bekommt. Ich glaube, dass in den meisten Mädchen etwas von Winter steckt. Sie ist nicht perfekt, macht sich zu viele Gedanken und begeht Fehler, die ihr später leidtun. Es ist leichter sich mit ihr zu identifizieren als mit der schillernden Eliza, die unnahbar wie ein Rockstar durch die Seiten huscht.


Kannst du Winters Gefühle in Bezug auf ihre Schwester nachvollziehen oder hattest du schon mal ähnliche Gefühle?

Sicher war jeder schon mal irgendwann in seinem Leben eifersüchtig auf eine andere Person. Bei Winter beschränkt sich das jedoch nicht nur auf einen kurzen Zeitraum, sondern praktisch auf ihr ganzes Leben. Sie gibt sich große Mühe alles richtig zu machen, während Eliza tut und lässt, was sie will. Trotzdem scheint Eliza der Liebling ihrer gemeinsamen Eltern und vor allem ihres Freundes Lucas zu sein. Winter erhält keine Anerkennung für ihre Bemühungen. Sie steht im Schatten ihrer Schwester, die durch ihre Probleme immer wieder die Aufmerksamkeit aller auf sich zieht. Dadurch ist Winters Selbstwertgefühl schwer angeschlagen, aber sie sucht die Fehler nicht bei sich, sondern schiebt die Schuld auf ihre Schwester.


Gibt es Vorbilder deiner Charaktere in der richtigen Welt?

Ich habe beim Schreiben immer ein recht genaues Bild der Charaktere vor Augen. Dieses entspringt jedoch völlig meiner Fantasie, sodass es schwer ist Schauspieler oder Musiker zu benennen, die dem Abbild meiner ausgedachten Personen ideal entsprechen würden.


Liam oder Lucas, wen magst du lieber?

Mein Herz schlägt für Liam. Aber ich mag auch Lucas. Für die meisten Leser ist er ein absoluter Hasscharakter, was aufgrund der Handlungen in Band eins auch nicht verwunderlich ist. Aber ich als Autorin sehe mehr in ihm. Lucas hat ein gutes Herz, er will niemanden verletzen und tut es dennoch. Oft fehlt es ihm an Durchsetzungsvermögen und der Fähigkeit zu erkennen, was er will. Ich arbeite daran ihn in den Folgebänden charakterlich wachsen zu lassen.


Hast du beim Schreiben Musik gehört? Wenn ja, welche?

Musik inspiriert mich oft zum Schreiben, beim eigentlichen Schreiben höre ich jedoch keine, da sie mich zu sehr ablenken würde.


Welcher Song passt am besten zum Finale in „Dear Sister – Ich würde sterben für dich“?

Darüber habe ich mir bisher keine Gedanken gemacht. Hast du oder einer deiner Leser, die das Buch bereits kennen, vielleicht einen Vorschlag?

 

Dann mache ich mal ein paar Vorschläge:


Titelmusik
Hurts - Somebody to die for

Liam & Winter im Club
David Guetta – Dangerous

Winter wendet sich von Lucas ab
Gotye – Somebody that I used to know

Lucas wendet sich von Eliza ab (Dear Sister II)
The xx – Sunset (Eliza)
Hurts – Stay (Eliza)
Hurts – Miracle (Lucas)
The xx - Chained


Mit welchen Schauspielern würdest du die Rollen für Lucas und Liam besetzen?

Gerade Liam ist für mich unglaublich schwer als eine mir bekannte lebende Person vorzustellen. Unabhängig von der auffälligen Haarfarbe (hellblond, fast weiß) müsste es jemand sein, der als charmanter Ganove durchgeht. Ein Typ Mann, dem man bereits auf den ersten Blick ansieht, dass er einem nicht gut tun wird, aber sich ihm trotzdem nicht entziehen kann. Lucas hingegen stelle ich mir als typischen Schönling vor. Ein schönes Gesicht mit warmen Augen, in denen man versinken möchte und weichen, vollen Lippen, die zum Küssen einladen. Auch hier zeigt sich wieder, das oft mehr hinter einer Person steckt als es auf den ersten Blick den Anschein macht. Während Lucas rein optisch eindeutig den Guten der beiden darstellt ist sein Verhalten das genaue Gegenteil.


 Mittlerweile gibt es drei Teile der Reihe „Dear Sister“ und es sollen noch einige Teile folgen. Ist „Dear Sister“ dein Lieblingsprojekt?

Mein Lieblingsprojekt ist grundsätzlich das Buch, an dem ich aktuell arbeite. Aber ich liebe die Charaktere meiner „Dear Sister“-Serie, weil sie immer für Überraschungen gut sind und erst noch dabei sind sich zu entwickeln. Ich mag es sie wachsen zu lassen, neue Freundschaften zu schließen und sich Herz über Kopf zu verlieben.


Woran arbeitest du zurzeit?

Aktuell schreibe ich an meinen ersten Liebesroman, der noch in diesem Sommer erscheinen wird. Das ist für mich etwas völlig neues und eine große Herausforderung, da ich selbst nicht oft Liebesromane lese und deshalb nur wenig Erfahrung in dem Genre habe. Die Idee für den Roman spuckt mir bereits seit fast drei Jahren im Kopf herum und irgendwie war es nun einfach an der Zeit sie auch zu Papier bzw. zu Datei zu bringen. 




Mehr über Maya Shepherd erfahrt Ihr unter:


Mayas Blog / Amazon / Lovelybooks

Kommentare:

  1. Huhu :) Das ist ja toll, dass du mit Maya Shepherd sprechen konntest. Super Interview!
    Es freut mich sehr, dass du deinen Blog bei LB vorgestellt hast! Du hast einen sehr schönen Blog,
    den ich ab sofort ständig besuchen werde :)
    Liebes Grüßchen Jessie :)

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  2. Hi Jessie,

    ich freue mich auch riesig, dass ich mit Maya und einigen anderen lieben Autoren Interviews führen durfte :) Ich war auch schon auf deinem Blog und habe ein wenig gestöbert :) Natürlich habe ich mich auch gleich als Leserin eingetragen :)

    Bis bald
    Nadine

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