MELISSA DAVID - AUTOREN HAUTNAH ERLEBEN


Melissa David - Über mich


Ich wurde 1984 in Mittelfranken geboren, wo ich noch heute mit meiner Familie lebe. Schon früh entdeckte ich die Liebe zu Büchern, begann bereits in der Grundschulzeit Comics zu malen und kurze Geschichten zu verfassen. Später konzentrierte ich mich zunehmend auf das Schreiben und fand immer mehr gefallen am Fantasygenre. Wenn ich nicht schrieb, las ich – meist heimlich mit der Taschenlampe unter der Bettdecke.

Abgelenkt durch Berufsausbildung und Heirat rückte meine Schreibleidenschaft in den Hintergrund. Erst 2009 wurde die Liebe zu Vampirromanen neu entfacht. Lange Zeit verschlang ich ein Buch nach dem anderen und ärgerte mich, dass keine Geschichte so endete, wie ich es mir wünschte. Der Wunsch eine eigene Geschichte zu verfassen, indem die Protagonisten das taten, was ich wollte, reifte. Etwas planlos setzte ich mich an den Computer und entwarf die erste Version von „Kruento“.

Inzwischen habe ich viel über das Schreibhandwerk gelernt und weiß, dass Protagonisten grundsätzlich nicht das tun, was Autoren wollen. Trotzdem sind sie mir sehr ans Herz gewachsen und ich freue mich, ihre Geschichten aufschreiben zu dürfen.
Seit 2015 bin ich nun als Selfpublisher unterwegs. Es bereichtet mir viel Freude meine Projekte von der Planung über den Schreibprozess bis hin zum Lektorat und Korrektorat wachsen und reifen zu sehen und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen..





Die Bücher der Reihe "Kruento" zum Interview: 




Kruento - Der Anführer (Band 1)
Mord gehört zu Sams Alltag, denn die junge Frau ist Detective bei der New Yorker Polizei. Und so wickelt sie auch ihren neuesten Mordfall routiniert ab – bis sie herausfindet, dass ihr Ex Leyton die Finger im Spiel hat.

Während sie ihren Ex beschattet, trifft sie in einem Nachtclub auf den charismatischen Darius. Zu ihm fühlt sie sich auf mysteriöse Weise hingezogen, obwohl sie noch etwas für Leyton empfindet.
Als ihre beste Freundin verschwindet, muss Sam alle Hebel in Bewegung setzen, um sie zu finden. Abermals läuft ihr Darius über den Weg, doch nicht nur er hütet ein düsteres Geheimnis. Auch Leyton scheint ihr gegenüber nicht ganz ehrlich zu sein.

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Kruento - Heimatlos (Novelle - zeitlich vor Band 1)
 
Hoffnungsvoll und zuversichtlich fliegt die Vampirin Serita gemeinsam mit ihrer Familie nach New York, um in den USA einen Neuanfang zu wagen. Ihren Bruder wurde ein Platz im Chicagoer Clan in Aussicht gestellt, was ihnen allen ein sorgenfreies und sichereres Leben garantieren würde.

Aber es kommt anders: Noch auf dem Flughafen werden die Neuankömmlinge von ihrem ehemaligen Clan angegriffen. Seritas gesamte Familie wird ausgelöscht, nur sie und ihre kleine Nichte überleben. Ohne ihren Bruder sieht Arjun, das attraktive Oberhaupt des Chicagoer Clans, keinen Anlass sie bei sich aufzunehmen. Auch der Schleuser Darius kann ihr wenig Mut machen, eine neue Heimat für sie zu finden. Mit dem Rücken zur Wand muss Serita alles auf eine Karte setzen, um zu überleben

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Interviev mit Melissa David


An dieser Stelle möchte ich mich erst einmal ganz herzlich bei der lieben Melissa David bedanken, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen hat und alle meine Fragen so ausführlich beantwortet hat!

♥♥♥ Liebe Melissa: Vielen, vielen lieben Dank ♥♥♥




Hallo Melissa, erzählst du uns ein wenig von dir?

Klar, was wollt ihr denn so wissen? Ich bin 30 Jahre alt, glücklich verheiratet und habe zwei Kinder. Schreiben brauche ich als Ausgleich zum Arbeitsalltag. Mein Lieblingsessen ist Spinat, aber auch die Lasagne meines Mannes ist nicht zu verachten.



Wann hast du angefangen zu schreiben?

Das ist eine gute Frage. Ich vermute mal in der ersten Klasse, da ich davor noch nicht schreiben konnte. Angefangen hat es mit selbstgemalten Comics. Als älter ich wurde, habe ich eingesehen, dass die Ideen für Geschichten vorhanden, mein Maltalent aber nicht ausreichend war. So habe ich die Bilder häufiger weggelassen und stattdessen mehr geschrieben. Noch heute habe ich zwei karierte Blöcke, in die ich meine ersten Geschichten geschrieben habe – ein billiger Abklatsch von „Sailor Moon“ (damals eine sehr erfolgreiche Animeserie, die ich unheimlich toll fand).



Gibt es Autoren oder Bücher, die dich besonders inspiriert haben?

Es gibt und gab immer wieder Autoren und Bücher, die mir gefallen und gefallen haben. Anne Rice wird mich in meiner Jugend mit Sicherheit geprägt haben, ebenso wie Otfried Preußlers „Krabat“. Aber den Autor oder das Buch kann ich nicht benennen. Was mich jedoch lange begleitet und fasziniert hat, war „Tanz der Vampire“. Ich war zwei Mal in Stuttgart und kenne jedes Lied auswendig.



Was machst du am liebsten, wenn du gerade nicht schreibst?

Also wenn ich neben Haushalt, meiner Familie, meinen Job und dem Schreiben noch Zeit habe, lese ich gerne ;-)



„Kruento – Der Anführer“ ist dein erster High Fantasy Debüt Roman. Wie lange hast du daran geschrieben?

Ich habe tatsächlich 2009 angefangen zu schreiben. Ich war damals totaler Schreibanfänger und habe alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Es gab viele liebe Menschen, die es besser konnten wie ich, und die unheimlich viel Geduld mit mir hatten. Sie sind meine Geschichte wieder und wieder mit mir durchgegangen. Ich habe die Geschichte immer wieder überarbeitet, mir vieles angelesen und mir von anderen Autoren ganz viel abgeschaut. Es hat über zwei Jahre gedauert, bis ich die erste Version von „Kruento“ beendet hatte. Danach habe ich pausiert und es anschließend überarbeitet. Fast wäre es bei einem Verlag erschienen. Das hat dann aber nicht geklappt und im Nachhinein bin ich dankbar dafür. Letztes Jahr habe ich dann begonnen, das Buch nochmals zu überarbeiten. Danach bekam es ein ordentliches Lektorat sowie Korrektorat. Und so könnt ihr es nun lesen.



Hattest du während deiner Schreibphase mal eine Schreibblockade?

Ja, hatte ich. Immer wieder. Inzwischen weiß ich jedoch auch, woran meine Schreibblockaden liegen. Ich kann immer dann nicht weiter schreiben, wenn meine Geschichte nicht durchgeplant ist und ich mich auf einen falschen Weg begeben habe. Dann läuft meine Story gegen eine Wand. Seit ich plane (und ich bin ein äußerst durchorganisierter Mensch), habe ich keine Schreibblockaden mehr.



An welchem Ort hast du am liebsten an „Kruento“ geschrieben?

Ich habe nicht den Ort. Da ich nur am Laptop arbeite, bin ich das sehr flexibel. Meist habe ich am Sofa gearbeitet, manchmal auch am Küchentisch. Seit unserem Umzug letzten Jahres habe ich ein eigenes Zimmer. Dort steht in der Regel mein Laptop und dort arbeite ich. Wenn die Kinder jedoch unten spielen, nehme ich „meine Arbeit“ häufig auch einfach mit ins Wohn- oder Spielzimmer.



Passend zu deinem ersten Roman gibt es die Novelle „Kruento – Heimatlos“, die im Moment für 0,99 € bei Amazon erhältlich ist. Eine tolle Gelegenheit, dich und deine Reihe kennenzulernen. Wie bist du zu der Idee gekommen, vor deinem Roman eine Novelle zu veröffentlichen?

Den Grundgedanken der Geschichte hatte ich schon lange. Zuerst sollte es der dritte Band der Reihe werden. Dann habe ich allerdings die Reihe anders geplottet und plötzlich hatte Serita keinen Platz mehr. So kam ich auf die Idee, ihr eine Novelle zu widmen. Letzten Herbst habe ich die Geschichte relativ zügig geschrieben, da sie in meinem Kopf schon so gut wie fertig war.

„Heimatlos“ ist einige Zeit vor „Kruento – Der Anführer“ angesiedelt, als Darius noch in New York als Schleuser gearbeitet hat. Eigentlich wollte ich die Novelle zwischen Band 1 und Band 2 herausbringen. Letztendlich haben die Testleser den Ausschlag gegeben. Viele meinten, man könne die Geschichte gut ohne Vorwissen verstehen. Zudem wäre es ganz nett, um in die Welt der Kruento einzutauchen und meinen Schreibstil kennenzulernen. Also erschien die Novelle bereits Mitte Mai.



Die Vampire in „Kruento“ sind blutrünstig und gefährlich, entgegen dem aktuellen Trend seit Twighlight. Warum hast du dich für die ursprünglichere Form der Vampire entschieden?

Die Kruento sind so, wie ich mir Vampire gerne vorstelle. Sie sind keine Untoten, sondern sie leben, sind eine eigenständige Rasse. Große Kraft bringt große Verantwortung mit sich. Darius ist das beste Beispiel (aber dazu müsste ihr das Buch lesen). Die Kruento sind schnell, stark und scheinen unbesiegbar, aber doch sind sie verwundbar, gefangen in ihren starren gesellschaftlichen Strukturen. Und jeder von ihnen hat seine Geschichte, hat sein Päckchen zu tragen, genau wie wir Menschen.



Was hältst du von „Kuschelvampiren“?

Meine ersten Vampirbücher habe ich mit 14 Jahren gelesen. Damals ging man noch in Büchereien, um sich Lesestoff zu besorgen. Die Auswahl an Vampirbüchern war sehr begrenzt und ziemlich flott hatte ich alle Vampirbücher durch. Damals gab es noch keine „Kuschelvampire“ und ich glaube, diese Zeit, diese Bücher und diese Vampire haben mich und meine Vorstellung von den Blutsaugern sehr geprägt.



Die Vampirclane in „Kruento“ weisen starke patriarchalische Strukturen auf. Frauen scheinen nichts wert zu sein und sind absolut abhängig von den männlichen Vampiren. Die gesellschaftlichen Normen der Vampire spielen in deiner Reihe eine wichtige Rolle. Wie bist du auf die Idee gekommen, diese Geschlechterrolle in Bezug auf Vampire aufzugreifen?

Wie ich auf die Idee gekommen bin, kann ich nicht beantworten. Es war einfach da, hat sich so entwickelt. Vielleicht hat das Thema schon lange tief in mir geschlummert und hat nur darauf gewartet, dass ich es aufgreifen werde. Ich habe einen starken Gerechtigkeitssinn und Unterdrückung von Schwächeren geht überhaupt nicht. Jeder Mensch ist wertvoll und soll auch so behandelt werden – auch Kinder und Frauen. Das dieses Thema in unserer heutigen Zeit in manchen Teilen der Welt aktueller ist denn je, wurde mir eigentlich erst im Nachhinein bewusst.

Aber es wird auch darum gegen, miteinander zu kooperieren, alte Konflikte und Streitereien beizulegen. Die Kruento-Reihe ist überschrieben mit dem Satz: Tauche ein in die Welt der Kruento und erlebe, wie sich die Gesellschaft der Vampir wandelt.



Ein weiteres Merkmal von „Kruento“ sind die erotischen Szenen, die man in vielen Vampirromanen vergeblich sucht, bzw. die oft nur angedeutet werden. Hast du überlegt, ob du diese einbauen sollst, oder kam das ganz von selbst?

Nein, ich habe sie nicht explizit geplant. Jeder Band erhält so viele erotische Szenen, wie mein Bauchgefühl es mir rät. In „Kruento – Heimatlos“ sind es im Verhältnis relativ viel. Das liegt aber daran, dass es eine Novelle ist und diese insgesamt nicht so viele Szenen hat. In „Kruento – Der Anführer“ wird es auch erotische Szenen geben, aber sie werden nicht so ins Gewicht fallen. In Band 2 wird es dann schon wieder etwas mehr zu Sache gehen. Einfach deswegen, weil die Hauptperson ein Nachtclub- und Bordellbesitzer ist. In jeder meiner Geschichten soll die Story im Vordergrund stehen, und wenn ich erotische Szenen brauche, um die Handlung vorwärts zu treiben, werde ich sie schreiben. Ich möchte aber nie an den Punkt kommen, wo es nur noch um Sex geht und die Handlung nettes Beiwerk ist.



Haben sich die Geschichte oder die Charaktere an manchen Stellen verselbstständigt oder in eine andere Richtung entwickelt, als ursprünglich geplant?

Charaktere machen grundsätzlich nicht das, was man von ihnen möchte oder als Autor erwartet. Das war übrigens der Grund, weshalb ich nach langer, langer Pause wieder angefangen habe zu schreien. Nach jedem gelesenen Buch war ich irgendwie unzufrieden, weil ich wollte, dass die Geschichte anders verläuft. Also habe ich selbst angefangen zu schreiben und musste lernen, dass Protagonisten grundsätzlich ihren eigenen Kopf haben. Und immer dann, wenn der Autor das ignoriert und seine eigenen Vorstellungen zu Papier bringt, wird die Geschichte schlecht. Die Charaktere müssen sich frei entwicklen können und die Richtung vorgeben. Der Autor ist nur dazu da, die richtigen Worte zu finden, um die Geschichten niederzuschreiben.



Was würdest du tun, wenn du ein Tag lang ein Vampir wärst?

Ist es nicht so, dass man als Vampir ewig lebt und das den Reiz ausmacht?
Es gibt in „Der Anführer“ eine Szene, wo Darius rennt, die Stadt Boston hinter sich lässt und einfach rennt. Das stelle ich mir sehr schön vor. Zu rennen, ohne aus der Puste zu kommen und dabei den Wind im Gesicht zu spüren. Die Landschaft zu sehen, die an einem vorbei rauscht und eins zu werden mit der Natur. Okay, Darius gelingt das nicht sehr gut, aber mir würde es gelingen xD



Würdest du es über dich bringen, Menschen- oder Tierblut zu trinken, wenn dein Überleben davon abhängen würde?

Ich bekomme nicht einmal Karottensaft herunter, von Rote Bete ganz zu schweigen.
Aber ich denke, dass man sich an vieles gewöhnen kann und das ein Mensch zu vielem in der Lage ist, wenn wirklich das eigene Überleben davon abhängt.



Wer durfte „Kruento“ als Erster lesen?

Meine Beta-Leser. In einem Forum hatte ich die Anfänge einige Zeit geposten und schon relativ früh durften die Bookrix-Leser mir ihr Feedback geben. Bis zur Hälfte war es lange Zeit dort online. 



Wie stehst du zum Thema Testleser?

Ich finde Testleser unheimlich wichtig. Ohne sie geht es nicht. Inzwischen habe ich ein ganz tolles Team. Für Band 2 habe ich einige Leser, die mich ganz am Anfang begleiten und mir zeitnah Feedback geben. Nach einer gründlichen Überarbeitung geht das Skript ins Lektorat und schließlich ind Korrektorat. Und ganz zum Schluss habe ich dann ein paar Testleser, die sich nochmal auf Fehlersuche machen.



Findest du Rezensionen wichtig, oder glaubst du, dass die Leser mehr nach Cover kaufen?

Ich denke, es gibt unterschiedliche Leser. Manche kaufen nach Cover, andere nach Klapptentext und wieder andere legen Wert auf Rezensionen. Ich persönlich bin immer wahnsinnig neugierig darauf, wie dem Einzelnen mein Buch gefällt, und freue mich unheimlich über jede Art von Rückmeldung. Egal, ob es eine perfekt ausformulierte Rezension, ein paar kurze Worte oder eine persönliche Nachricht auf einer Plattform oder per E-Mail ist.


 

Wie wichtig ist dir die Nähe zu deinen Lesern und welche Kanäle nutzt du dafür (z.B. Social Media)?

Der Kontakt zu Lesern oder Interessierten an „Kruento“ ist mir sehr wichtig. Ich freue mich wirklich über jeden, der mich anschreibt und bemühe mich auch immer zeitnah zurückzuschreiben. Regelmäßig bin ich auf Facebook und Google+ anzutreffen. Einen Twitteraccount habe ich auch, bin dort aber eher weniger aktiv.



Gibst du uns einen kleinen Ausblick auf Kruento – „Der Anführer“?

„Entschuldigung“, hörte sie eine tiefe männliche Stimme, die ihr ein Schaudern über den Körper jagte. Abrupt drehte sie sich um und starrte eine breite, männliche Brust an. Als sie daran hochblickte, sah sie in saphirblaue Augen. Die Welt schien für einen Moment stillzustehen, und Sam hatte das Gefühl, in diesem unglaublich leuchtenden Blau zu versinken. Sie musste sich förmlich zwingen, woanders hinzusehen. Unwillig gestand Sam sich ein, dass sie beim Anblick dieses Mannes weiche Knie bekam. Das war ihr ja noch nie passiert!„Ich wollte dich nicht anrempeln“, entschuldigte er sich nochmals mit seiner samtweichen Stimme. Der Mann war so groß, dass sie ihren Kopf in den Nacken legen musste, um zu ihm aufzublicken. Die kinnlangen Haare umspielten das ebenmäßige, männliche Gesicht. Er hatte eine gerade Nase und schmale Lippen, die gerade zu einem unwiderstehlichen Lächeln geformt waren. Sam zitterte leicht, als sie mit aller Gewalt ihren Blick von dem Gesicht des Fremden löste und den Rest betrachtete. Er trug ein einfaches, schwarzes T-Shirt, das sich über seine breite Brust und die muskulösen Oberarme spannte. So wie er aussah, konnte er mit jedem Bodybuilder in Boston konkurrieren. Die festen Oberschenkel steckten in einer abgetragenen Jeans. Nur die teure Uhr und die dunkelbraunen Schuhe passten nicht so recht zu diesem legeren Outfit.„Nichts passiert!“, murmelte sie irritiert und hoffte, dass sie ein Lächeln zustande brachte.„Darf ich dich als Wiedergutmachung auf einen Drink einladen?“„Gern“, hörte sie sich antworten, ehe sie darüber nachdenken konnte. Sie erschrak über sich selbst und spürte, wie ihr die Situation Stück für Stück entglitt.„Ich bin Darius.“Sam erschauderte leicht, als seine Finger sie berührten und er sie sanft Richtung Bar dirigierte. Jeder Gedanke, die leise warnende Stimme in ihrem Kopf, alles war wie weggeblasen.„Sam. Ich bin Sam“, stammelte sie leise. Oh Gott, das war doch nicht sie. Mit ihren siebenundzwanzig Jahren hatte sie gedacht, endlich einigermaßen erwachsen zu sein und nicht beim Anblick eines gut aussehenden Mannes gleich in die Verhaltensweisen eines pubertierenden Teenagers zurückzufallen.„Sam. Ein sehr schöner Name", raunte Darius in ihr Ohr. Beim Klang ihres Namens stellten sich ihre Nackenhaare auf. Er sprach ihn seltsam fremd aus, was ihr gut gefiel.Sie waren an der Bar angekommen, und Darius bestellte für sie einen Cocktail. Es dauerte nicht lange, bis der Barkeeper fertig war. Sam war dankbar, sich am Glas festhalten zu können, und folgte Darius, der sie zu einer freien Sitzgruppe führte.
 
(Aus "Kruento - Der Anführer", Kapitel 2) So treffen Sam und Darius das erste Mal aufeinander.
Wer mehr von Kruento lesen möchte, kann ich die Leseprobe auf meinem Blogempfehlen.



Wo finden interessierte Leser mehr Informationen über dich und „Kruento“?

Mehr Informationen gibt es auf meinem Blog unter www.mel-david.de
Unter „Meine Bücher“ kann man jeweils in das ersten Kapitel der bisher erschienen Bücher hineinlesen.
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Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit nimmst, meine Fragen zu beantworten!


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