REZENSION "DIE TOCHTER DES PHÖNIX" VON BARBARA ERSKINE







Autor:                        Barbara Erskine
Titel:                       Die Tochter des Phönix
Format:                  Hardcover
Seiten:                   942 Seiten
Genre:                   Historischer Roman mit einem Hauch Fantasy
Verlag:                   Bertelsmann (1994)
ISBN:                      978-3737541022


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Inhalt:

 
Die walisische Princess Eleyne erblickt im 13. Jahrhundert in Schottland das Licht der Welt. Sie wird mitten hineingeboren in ein furchtbares Flammeninferno, das einen Teil des Familiensitzes zerstört. Der Seher Einion erblickt ihr Schicksal und prophezeit, dass Eleyne die Mutter eines Königgeschlechts sein wird. Eleyne wird mit dem zweiten Gesicht geboren. Als der Seher schließlich ihr Geheimnis entdeckt, schwebt sie in höchster Gefahr, denn Einion möchte sich ihre seherischen Fähigkeiten um jeden Preis zunutzen machen. Nur durch ihre Heirat mit dem Earl of Huntigdon, dem sie von Geburt an versprochen ist, kann sie dem Seher entgehen. Gerade einmal 12 Jahre alt, reist sie an den Hof ihres Gemahls, dem jungen Earl of Huntingdon. Doch das Schicksal holt sie schnell ein.


Meine Meinung zum Buch:  Ein Meisterstück!

 

Heute möchte ich euch mein absolutes Lieblingsbuch vorstellen, das mich über viele Jahre begleitet hat und unzählige Male von mir gelesen wurde. „Die Tocher des Phönix“ von Barbara Erskine ist wahrhaft ein Meisterwerk! Bereits über zehnmal gelesen, verliert die Geschichte nicht einen Funken an Magie und Leidenschaft.

Barabara Erskine vermischt in ihrem Buch „Die Tochter des Phönix“ gekonnt sorgsam recherchierte, historische Ereignisse mit Fiktion und einem Hauch Magie. Sie erzählt die Geschichte der walisischen Princess Eleyne, deren Lebensweg sich von Wales über England, bis hin nach Schottland erstreckt. Viermal verheiratet, musste sie Furchtbares erleiden und dulden. Sie hat gehasst und gelitten. Aber auch leidenschaftlich geliebt, bis über den Tod hinaus. Eleyne hat eine unheimlich starke Persönlichkeit. Sympathisch und mutig kämpft sie gegen Ihr Schicksal, in einer Welt, in der Frauen nichts wert sind. Mehr als ein Mann versucht erfolglos mit Gewalt ihren Willen zu brechen.

Barbara Erskine hat eine unvergleichliche und fantastische Art, den Leser in ihren Bann zu ziehen. "Die Tochter des Phönix" ist ein bildgewaltiges und emotional mitreißendes Werk, das einen in Eleynes Welt zieht und nicht mehr loslässt. Atemberaubend schildert Barbara Erskine den Lebensweg von Eleyne. Man hasst, leidet, lacht und liebt gemeinsam mit Eleyne. Selten hat mich ein historischer Roman so gefesselt und selten habe ich so viele Taschentücher beim Lesen verbraucht. :-)


Fazit: 


Ein atemberaubendes Meisterwerk, düster und grausam, aber auch voller Liebe, Magie und Leidenschaft.



Meine Bewertung:


Cover:                 5,0 Punkte
Schreibstil:         5,0 Punkte
Geschichte:       5,0 Punkte
Charaktere:       5,0 Punkte



Gesamt:

5 von 5 Eulen+
1 Bonus-Eule "Meisterstück"



Kommentare:

  1. Wahnsinn :-) Ich liebe dieses Buch ebenfalls, und ich liebe es, daran erinnert zu werden. Allerdings besitze ich die in meinen Augen schönere Cover-Version ;-) (Ausgabe von 92 und Heyne) Wenn ich genügend Zeit habe, muss ich es echt unbedingt noch einmal lesen - mal schauen, ob ich es als noch immer so toll empfinde wie mit 23 *lächel*

    Liebe Grüße,
    Mia

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    1. Sorry, die Jahresangabe stimmt nicht ;-) Aber Heyne als Verlag schon.

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    2. Hi Mia,

      hihi, ja ich habe es gerade wieder gelesen. Und bin immer noch so fasziniert, wie all die Male davor :-) Ich habe das andere Cover auch gesehen. Es ist etwas moderner und romatischer :-) Aber da mein Herzstück das obige Cover hatte, musste ich es genauso nachkaufen. Anfang dieses Jahres war es soweit. Da ist mein Phönix einfach auseinandergefallen. Ich habe ewig gesucht, bis ich genau dieses Buch bei ebay in einem sehr guten Zustand gefunden habe :-) Ich freue mich wahnsinnig, eine Gleichgesinnte gefunden zu haben! So gerät "Die Tochter des Phönix" nicht in Vergessenheit :-)

      Ganz liebe Grüße
      Nadine

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