SANDRA DREßLER - AUTOREN HAUTNAH ERLEBEN


 

 

Sandra Dreßler - Über mich


Sandra Dreßler begann schon früh mit dem Schreiben von Kurzgeschichten. Im März 2015 veröffentlichte sie ihren ersten Roman "Mondkrieger - Die Seelengefährten".

Heute lebt sie in einer Kleinstadt in Sachsen (Deutschland) und schreibt bereits an weiteren Büchern.






















 

Das Buch zum Interview: "Mondkrieger - Die Seelengefährten"



Wie jede Hexe muss auch Meliah Savagar auf der Erdebene ihr letztes Schuljahr absolvieren. Nur ist Meliah ganz und gar keine normale Hexe. Sie ist eine der letzten Mondkrieger - die Prinzessin des Mondes! Aus Angst, ihr Leben und das ihres Bruders aufs Spiel zu setzen, schwört sie sich, das Geheimnis ihrer Blutlinie auf ewig zu wahren. 

Doch wie sollen ihre magischen Barrieren standhalten, wenn sie plötzlich mit ihrem Seelengefährten verbunden ist? Entsetzlicherweise gehört er auch noch zu den Gefährlichsten aller Nachtwesen und somit zu den Erzfeinden ihrer Ahnen! Hat ihre Liebe zueinander und das Prinzip der Seelengefährten unter diesen Voraussetzungen überhaupt eine Chance? Oder werden doch alle schneller sterben, als sie denken? Denn plötzlich taucht ein blutrünstiger Werwolf auf... Lasst euch von Meliah Savagar - der Mondkriegerin - in ihre Welt voller Magie, tiefen Freundschaften und hoffnungsloser Liebe entführen!


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Interviev mit Sandra Dreßler


An dieser Stelle möchte ich mich erst einmal ganz herzlich bei der lieben Sandra Dreßler bedanken, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen hat und alle meine Fragen so ausführlich beantwortet hat!

♥♥♥ Liebe Sandra: Vielen, vielen lieben Dank ♥♥♥




Wann hast du angefangen zu schreiben?

Angefangen zu schreiben, habe ich bereits sehr früh in meiner Kindheit. Kaum konnte ich einen Stift halten und beherrschte halbwegs die deutsche Rechtschreibung, schon habe ich kleine Kurzgeschichten verfasst. Intensiv begann ich, kleine Romane im Teenageralter zu schreiben, die ich aber nie veröffentlichen werde. Sie dienten nur als Ventil meiner Fantasie und als Übung.



Gibt es Autoren oder Bücher, die dich besonders inspiriert haben?

Es haben mich sehr viele Autoren, Bücher und auch Filme inspiriert. Alle Namen und Titel habe ich mir jedoch nicht merken können. Unter anderem kann ich aber Maggie Stiefvater und Claudia Gray benennen.



Wie lange hast du an „Mondkrieger“ geschrieben?

Insgesamt habe ich fünf Jahre daran geschrieben. Zunächst hatte ich „Mondkrieger“ nur zum Spaß – ohne Absicht auf Veröffentlichung – verfasst. Nach den ersten beiden Kapitel hatte ich die Geschichte eigentlich verworfen und lang nicht mehr daran geschrieben. Nach vielen Monaten bin ich zufällig wieder auf sie gestoßen und habe mir ein Herz gefasst und weiter an ihr gearbeitet. Meine Protagonisten bekamen immer mehr Gestalt und Charakter. Sie entwickelten sich genauso rasant wie die Geschichte selbst. Und dann nahm alles seinen Lauf. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören. 



Haben die Geschichte oder die Charaktere deines Buches sich während des Schreibprozesses verselbstständigt oder in eine andere Richtung entwickelt, als ursprünglich geplant?

Oh ja! Besonders Meliah, Damon und Logan sind sehr eigenständig. Manchmal weiß ich selbst nicht, wie sie wohl als Nächstes reagieren werden. Auch die Geschichte rund um die schwarzmagische Hexe Mirané und das verfluchte Werwolfrudel entwickelte sich ohne, dass ich es vorher geplant habe.



Wer durfte dein Debut als Erster lesen?

Mein Mentor, Korrektor und Lektor – kurz: mein Vater!



Wie stehst du zum Thema Testleser?

Testleser sind eine gute Möglichkeit herauszufinden, wie eine Story auf Leser wirkt, die eben nicht – wie der Autor – die Geschichte von Grund auf kennen. Besonders finde ich es interessant, Testleser einzusetzen, die sonst eigentlich kein Fantasy-Buch anrühren würden.



Findest du Rezensionen wichtig, oder glaubst du, dass die Leser mehr nach Cover und Bekanntheitsgrad des Autors Bücher kaufen? In Hinblick auf die Rezensionen gehen die Meinungen bei einigen Autoren ja stark auseinander.

Ich persönlich freue mich über jede Rezension, die „Mondkrieger“ erhält. Wenn ich mir selbst ein neues eBook kaufen möchte, dann lese ich mir auch ein paar der Rezensionen durch. Natürlich erwarte ich nicht, dass alle positiv sind. Es wird immer Leser geben, die im Gegensatz zu anderen ein Buch nicht mögen. Ich achte auch darauf, wie eine Rezension formuliert ist. Dadurch kann ich herausfiltern, ob der Leser sich wirklich mit dem Buch auseinandergesetzt hat. Wenn die positiven Rezensionen überwiegen, dann entscheide ich mich für das Buch. In einer Buchhandlung allerdings lege ich mich spontan nach dem Cover und dem Klappentext fest. Den Bekanntheitsgrad des Autors finde ich wiederum nicht sehr wichtig. Ich habe schon viele großartige Bücher gelesen, bei denen ich den Autor nicht gekannt habe.



Wie wichtig ist dir die Nähe zu deinen Lesern und welche Kanäle nutzt du dafür?

Ich liebe es, über Facebook mit Lesern zu kommunizieren und ihre Fragen zu meinem Buch zu beantworten. Das zeigt mir, dass die Veröffentlichung von „Mondkrieger“ eine richtige Entscheidung war.



Ich bin immer wieder begeistert, auf was für tolle Namen ich beim Lesen treffe. Wir hatten ja schon ein tolles Gespräch darüber :-) Magst du meinen Lesern erzählen, wonach du die Namen deiner Charaktere ausgewählt hast?


Mir ist es besonders wichtig, dass der Name zum Charakter des Protagonisten passt. Er soll ein wenig seine Eigenschaften widerspiegeln. Der Name Damon zum Bespiel klingt für mich gefährlich, geheimnisvoll und auch irgendwie elegant und edel, was Damon als Prinz der Nachtwelt auch verkörpern soll. Bei manch einem Protagonisten habe ich sehr lang nach einem passenden Namen gesucht. Amina, Joel und Logan standen von Anfang an fest. Aber Meliah hieß lange Zeit einfach nur X. Auch Mirané und Adrian Wulff habe ich oft umbenannt. Seit ein paar Jahren führe ich daher eine Namensliste. Wann immer ich also einen Namen höre oder lese, der mir im Gedächtnis bleibt und etwas Besonderes für mich ist, setze ich ihn darauf. Wenn ich einen neuen Protagonisten erschaffe und mir kein passender Name für ihn einfällt, wähle ich dann einen aus der Liste.



Meliah Savagar, die Hauptprotagonistin deines Buches, ist die letzte Mondkriegerin ihrer Art. Kannst du uns kurz erklären, was einen Mondkrieger ausmacht?

Einen Mondkrieger macht aus, dass er gnadenlos Nachtwesen tötet. Er ist ein ausgebildeter Killer, für den es kein Grau gibt – nur schwarz und weiß. Die Sicherheit der Menschen und Hexen steht für ihn immer an erster Stelle. Joel repräsentiert mit jeder Faser seines Körpers seine Abstammung. Nur Meliah hinterfragt den Krieg und den Hass zwischen Lunalia und der Nachtwelt, da sie keinen Sinn darin sieht.



Meliah muss ein Jahr lang an der Schule St. Raven verbringen, um „Menschenerfahrungen“ zu sammeln. Dort lernt sie Damon kennen. Was ist Meliahs erster Eindruck, als sie Damon kennenlernt?

Auch wenn Meliah es niemals zugeben würde, ist sie ab den ersten Moment von Damon fasziniert. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, auch wenn sie ihn vorerst auf den Tod nicht ausstehen kann. Sie ist überfältig von seiner Macht und fragt sich, was hinter seiner Fassade steckt. Da Damon seine starke Aura nicht versteckt und Meliah sie spüren kann, begegnet sie ihm aber auch mit oberster Vorsicht und traut ihm keinen Meter über den Weg.


Was halten Meliahs zwei besten Freunde von Damon?

Amina ist es egal, welch ein Wesen Damon ist und ob er gefährlich ist oder nicht. Sie denkt ausschließlich an das Glück von Meliah und möchte, dass sie sich zu ihren Gefühlen bekennt. Delos dagegen kann Damon nicht ausstehen. Zum einen liegt es daran, dass Damon ein Nachtwesen ist und für Meliah gefährlich sein kann. Er denkt nämlich im Gegensatz zu Amina an Meliahs Sicherheit. Und zum anderen ist Damon Delos ein Dorn im Auge, da er für ihn eine Konkurrenz darstellt. Er ist eifersüchtig, da Damon Meliah auf eine Art berührt und ihr nahe steht, die tiefer als seine Freundschaft ist.


In „Mondkrieger“ geht es um zwei verschiedene Arten, die gegeneinander Krieg geführt haben und sich fast gegenseitig ausgelöscht haben. Meliah dagegen glaubt an die Möglichkeit von Frieden. Gibt es in Bezug auf Toleranz und Frieden eine Botschaft, die du mit „Mondkrieger“ vermitteln möchtest?

In der heutigen Zeit ist Toleranz ein großes und sehr wichtiges Thema. Die Botschaft, die ich mit „Mondkrieger“ und vor allem mit Meliah übermitteln möchte, ist, dass man eine Person nicht nach Gehörtem und Gesagtem beurteilen soll. Egal, welchen Ursprung sie hat, man sollte sich die Zeit nehmen, die Person wirklich kennenzulernen, um sich ein eigenes Bild machen zu können.


Dein Cover gefällt mir wahnsinnig gut! Für mich vermittelt es die große Macht, die Meliah hat. Auf den ersten Blick dachte ich, so unnahbar und machtvoll muss sie auf Damon gewirkt haben, bei ihrer ersten Auseinandersetzung. Magst du uns verraten, wer dein Cover gestaltet hat?

Mein Cover hat Juliana Dorsch gestaltet. Bei Facebook ist sie unter „Farbenmelodie“ zu finden.


Wann wird der zweite Teil zu „Mondkrieger“ erscheinen?

Ich hoffe dieses Jahr noch. Ich arbeite bereits daran. Doch wie es meistens so ist mit den Zeitplänen ist, werden diese doch gern überschritten.


Arbeitest du gerade an Teil II, oder an einem anderen Projekt?

Ich arbeite bereits am 2. Teil von „Mondkrieger“. Der 3. spukt auch schon in meinem Kopf herum.


Hast du schon Ideen und Pläne für neue Projekte?

Ideen und Pläne habe ich viele. Derzeit arbeite ich aber nur an zwei Projekten gleichzeitig.



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1 Kommentar:

  1. Hallo,
    das ist ein sehr interessantes Interview, werde mir gleich mal das Buch näher anschauen.
    LG Doreen

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